|Rezension| Siren von Kiera Cass

Verlag: S. Fischer Verlage | Paperback | 368 Seiten |(D) 12,99€

 

Inhalt:

„Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.“

Meinung:

Also zuerst einmal finde ich ja die Namen sehr gewöhnungsbedürftig. Zwar sehr außergewöhnlich, aber doch etwas schwer bekömmlich und ich wusste oft nicht, wie man die Namen aussprechen soll. Noch dazu bleiben sie nicht lange im Gedächtnis.

Die Idee des Buches finde ich sehr ansprechend, aber an der Umsetzung haperte es ein wenig. Die Geschichte war anfangs sehr flach und das ganze Buch sehr langatmig. Zwischen der Handlung, die über mehrere Jahre verlief waren Pausen und Unterbrechungen, in denen irgendwie nichts passierte. Ich denke wenn das ganze in einem kürzeren Zeitraum stattgefunden hätte, wäre es vielleicht besser gewesen.

Ich mochte die ersten Begegnungen von Kahlen und Akinli und fand sie auch sehr süß, aber mir wurde es dann doch etwas zu schnell zu ernst. Das wirkte auf mich leider gar nicht authentisch und war etwas extrem für meinen Geschmack.

Es gab auch einige spannende Passagen, die mir gut gefielen und auch das Ende war nicht ganz zu durchschauen, weshalb ich es ziemlich gut fand.

Einige Details der Geschichte waren mir etwas schleierhaft und kamen mir unlogisch vor.

Trotz allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Ich hatte oft Lust nach dem Buch zu greifen und weiterzulesen, wie schon lange bei keinem anderen Buch mehr. Es war ein richtiger Page-Turner. Ich konnte auch immer längere Zeit und kontinuierlich lesen. Also trotz eher flacher Handlung, hat mich der Schreibstil gepackt. Das hat das Buch dann doch noch gerettet.

Fazit:

Ein Fantasy-Roman mit einer guten Idee, aber einer etwas schwachen Umsetzung. Der tolle Schreibstil von Kiera Cass reißt es allerdings raus, sodass das Buch eine schöne Geschichte für zwischendurch ist, die man schnell lesen kann.

3,5herz

|Rezension|Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

Verlag: S.Fischer Verlage | 394 Seiten | Hardcover| 16,99€ (D)

Inhalt:

„Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?“

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