|Rezension| Veronica Mars – Zwei Vermisste sind zwei zu viel von Rob Thomas

Verlag: 5script | Broschur | 336 Seiten |14,95€ (DE)

Inhalt:

„Nach ihrem Jura-Studium in New York ist Veronica Mars wieder zurück in ihrer Heimatstadt Neptune – dem Synonym für Sonne, Strand, Verbrechen und Korruption. Statt in schicken Büros reiche Klienten zu beraten, unterstützt sie ihren Vater, wie früher schon, bei seiner Arbeit als Privatdetektiv. Sie ist zurück im Spiel und bereit, sich erneut den dunklen Seiten der kalifornischen Kleinstadt zu widmen.

Als eine junge Frau nach einer Spring-Break-Party als vermisst gemeldet wird, ist Veronica Mars gefragt. Doch bevor sie konkrete Hinweise finden kann, verschwindet ein weiteres Mädchen spurlos. Mit der für sie so typischen Unverfrorenheit und Cleverness nimmt sich Veronica Mars der Sache an, aber mit der Wendung, die die Ermittlungen schließlich nehmen, hat selbst sie nicht gerechnet.“

 

Quelle: https://www.script5.de/titel-0-0/veronica_mars_zwei_vermisste_sind_zwei_zu_viel-7239/

 

Meinung:

 

Da ich die Serie über alles geliebt habe und den Film, über den ich mich, als er herauskam unglaublich gefreut hatte, auch ganz gut fand, habe ich gleich zugegriffen, als ich das Buch 2015 auf der Buchmesse entdeckt hatte. Lange stand es dann im meinem Regal, bis ich eine Rezension von diesem Buch gelesen hatte, die sehr überzeugend war. Dann hat es aber trotzdem noch viel zu lange gedauert, bis ich es jetzt tatsächlich endlich gelesen habe. Ich habe mich auf  die Geschichte sehr gefreut, war aber sehr skeptisch wie man den Inhalt einer Serie und eines Films im Nachhinein in einem Buch verpacken würde und zwar nicht den genauen Inhalt der Serie, sondern die Geschichte fortspinnt.

Veronica ist einfach Veronica, wie man sie eben schon aus der Serie und dem Film kennt: tough, schlagfertig und unglaublich clever. Nach ihrem Jurastudium unterstützt sie ihren Dad als Privatdetektivin, weil sie einfach nicht anders kann. Außerdem ist sie sehr mutig, aber auch sehr risikofreudig, was sie in die ein oder andere knifflige Lage bringt.

Auch andere Figuren, die man bereits aus Serie und Film kennt, kommen in dem Buch vor, wie z.B. Mac und Wallace, Veronicas beste Freunde, die nach wie vor Veronica unterstützen. Aber auch Biker Weevil und Veronicas Freund Logan, der während der Handlung des Buches aber im Einsatz mit der Marine ist. Natürlich kommt Keith, Veronicas Dad auch vor und überraschender Weise sogar Veronicas Mutter Liane. Und zu aller Übel darf man hier auch nicht Officer Lamb, der korrupte Officer Neptunes, vergessen.

Auf jeden Fall wird für Fans der Serie einiges geboten und man bekommt die wichtigsten Personen wieder zu Gesicht.

Die Handlung knüpft an den Film an. Gerade ist Spring Break und viele Studenten treffen sich in Neptune um zu feiern und die Sau raus zu lassen. Zwei Mädchen sind in kürzester Zeit hintereinander verschwunden und beide wurden zuletzt auf derselben Party gesehen. Veronica wird als Unterstützung für Officer Lamb angeheuert, um die beiden zu finden, wenn sie nicht sogar schont Tod waren.

Eines der verschwundenen Mädchen ist die Stieftochter von Veronicas Mutter, was noch eine Prise Familienchaos in die Geschichte mit einbringt.

Das Buch „Veronica Mars“ kann man meiner Meinung nach auch unabhängig von Serie und Film lesen, aber für, die, die sich gerne an die Serie zurückerinnern und einige Fangirlmomente erleben wollen, ist das Buch perfekt.

Mir hat gefallen, dass das Buch eine Mischung aus Thriller und Jugendbuch war, so war es für mich, obwohl ich sonst keine Thriller zur Hand nehme, auch angenehm zu lesen.

Die Geschichte war sehr spannend und unvorhersehbar, denn es wurden viele verschiedene Spuren gelegt.

Die Dialoge haben mir besonders gut gefallen, weil sie einfach so waren, wie in der Serie und die Charaktere total gut widergespiegelt haben.

Obwohl der Autor ja ein Drehbuchautor ist, finde ich den Schreibstil echt gut und es wurden viele Details ausführlich beschrieben, sowie die Stimmung und die Umgebung, was ja bei einem Drehbuch nicht ganz der Fall ist.

Ich konnte das Buch schnell lesen und ich hatte immer Lust weiterzulesen.

 

Fazit:

 

„Veronica Mars- zwei Vermisste sind zwei zu viel“ ist ein spannender Thriller für alle Veronica Mars-Fans. Genau so viel Witz und Charme wie die Serie, konnte das Buch bei mir punkten.

Ich habe außerdem gehört, dass es bald entweder einen neuen Film oder eine Miniserie geben wird. Ich bin schon gespannt darauf! Auf die nächsten Teile der Buchreihe bin ich auch neugierig, aber vermutlich wird es wieder ewig dauern bis ich dazu komme, weil noch so viele andere tolle Bücher auf mich warten.

4herz

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|Rezension| Hundekuchen zum Frühstück von Elsa Watson

Verlag: weltbild / blanvalet | 416 Seiten | Taschenbuch| 8,99€(D)

Inhalt:

„Jessica ist verzweifelt, denn mangels Kundschaft steht ihr Café vor der Pleite. Der Grund: In ihrer hundeverrückten Stadt ist sie als »Hundehasserin Nummer Eins« verschrien. Nur der attraktive Tierarzt Max kauft noch seinen Kaffee bei ihr, obwohl sie sich nie traut, ihm in die Augen zu sehen. Im Versuch, der Stadt ihre Hundeliebe zu beweisen, rettet sie einen Streuner. Doch prompt wird das ungleiche Paar vom Blitz getroffen – und als Jessica wieder zu sich kommt, hat sie vier Pfoten, eine feine Nase und zottiges Fell. Sie steckt fest im Hundekörper, und der Tierarzt steht vor der Tür …“

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Hundekuchen-zum-Fruehstueck/Elsa-Watson/Blanvalet-Taschenbuch/e397676.rhd

Meinung:

Jessica hängt sehr an ihrem Café und würde alles tun, um es zu retten. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter weggeben und wuchs in mehreren Adoptivfamilien auf. Jessica hat es dich schon seit längerem in ihren treuen Kunden, den gut aussehenden Tierarzt Dr.Max verguckt und verliebt sich auch später als Hund in ihn. Obwohl sie große Angst vor Hunden hat, gewöhnt sie sich schnell an ihr Hundeleben. Dabei verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen, nämlich für ihr Café zu werben und versucht alles Hundemögliche, um ihr Café zu retten.

Zoë ist ein aufgeweckte und lebensfrohe Hündin, die sich verlaufen hat. Als sie zum Mensch wird muss sie erstmal lernen, dass Menschen es nicht gerne sehen, wenn sie sich wie ein Hund benimmt. Zoë versucht alles Mögliche, um nach Hause zu kommen und die Aufmerksamkeit ihrer Familie zu erlangen. Während der Zeit, in der Zoë und Jessica gemeinsam ihr Abenteuer bestreiten, wachsen sie sich gegenseitig ans Herz.

Zuerst einmal muss ich loswerden, dass wenn ich im Urlaub nicht eine unglaubliche Langeweile gehabt hätte, dieses Buch aufgrund des Klappentextes niemals in die Hand genommen hätte. Die Idee kam mir im aller ersten Moment doch ziemlich absurd vor, aber das Buch hat mich überrascht. Es hat mir tatsächlich richtig gut gefallen und es war viel besser als erwartet.

Die abwechselnden Sichten von Zoë und Jessica zeigten verschiedene Geschehnisse zur selben Zeit, wodurch ich eine umfassende Einsicht in die Geschichte hatte und auch mehr Abwechslung geschaffen wurde.

Ich fand es oft sehr lustig, vor allem wenn sich Zoë als Mensch wie ein Hund benimmt.

Es war unglaublich interessant die Protagonistinnen zu begleiten und ich fühlte oft richtig mit ihnen. Ihre Gefühle waren nachvollziehbar und die beiden waren mir sehr sympathisch.

Jedoch fand ich die Handlung trotz allem etwas seltsam und es erinnerte mehr an ein Kinderbuch, auch wegen des verspielten Charakters von Zoë.

Fazit:

Eine sehr lustige Geschichte für Hundeliebhaber über eine besondere Freundschaft, die besser ist als man vielleicht erwartet. Mit den sympathischen Charakteren hat man ein durchgängiges Lesevergnügen.

4herz