|Rezension| Flirt mit Nerd von Leah Rae Miller

Verlag: cbt | Taschenbuch | 352 Seiten | 9,99€ (DE)

Inhalt:

Was macht einen eigentlich zum Nerd? Na klar … heimlich Comics lesen im Bett. Zumindest fängt es so an, glaubt Maddie – blond, beliebt und Freundin des heißesten Footballstars der Schule. Manche Dinge bleiben also besser geheim. Das funktioniert auch ganz gut, bis zu dem Tag, als ihr Lieblings-Comic es nicht in ihren Briefkasten schafft. Maddie muss ernsthaft höchstpersönlich in den freakigen Comic-Laden in der Stadt. Wenn das ihre Freundinnen wüssten! Incognito, mit Riesen-Sonnenbrille und Kapuze, trifft sie dort aber Logan, den süßesten, tollsten Nerd überhaupt. Für Maddie beginnt ein verrückter Sommer voller Flirts und Versteckspiele!“

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Flirt-mit-Nerd/Leah-Rae-Miller/cbt/e470447.rhd

Meinung:

Von Flirt mit Nerd erwartete ich nichts Besonderes und erhoffte mir einfach eine süße und erfrischende Liebesgeschichte vorzufinden, die locker leicht für zwischendurch ist.

Maddie ist siebzehn und geht zur High School. Dort ist sie Cheerleaderin, die Freundin des Football-Captains und ziemlich beliebt. Doch im Innern ist sie ein Nerd, liebt Comics und Sciencefiction. Doch diese Seite von ihr soll niemand zu Gesicht bekommen, da sie Angst hat dadurch unbeliebt und schlecht behandelt zu werden. Sie ist sehr unsicher und ihr fehlt jegliches Selbstbewusstsein. Ihren Freund nutzt sie nur als Accessoire und um ihre Tarnung aufrechtzuerhalten lügt sie jeden um sich herum an, sogar ihre Eltern. Als sie Logan begegnet, merkt sie, dass es toll ist einfach sich selbst zu sein. Doch Logan ist ein Nerd und wenn sie mit ihm gesehen werden würde, wäre ihr sozialer Abstieg nicht weit. Außerdem hat sich ja auch noch einen festen Freund, der gerade Urlaub in Florida macht. So verstrickt sie sich also in ein Netz aus Lügen bis sie sich selbst nicht mehr ausstehen kann.

Ich fand Maddie als Protagonistin wirklich kindisch und unreif. Ihre Handlungen waren für mich überhaupt nicht nachvollziehbar und was mich richtig stutzig gemacht hat, war als sie Dinge getan hat, zu denen sie zuvor gesagt hatte, dass sie genau das nicht machen möchte. Allgemein hatte der Charakter für mich ein paar Ungereimtheiten. Ich fand sie unglaublich unsympathisch und vor allem nervig.

Die Story war sehr einfach, überhaupt nichts Besonderes und hatte auch keine Spur von Spannung. Außerdem war alles sehr, sehr Klischeehaft.

Manche Situationen schienen mir nicht ganz durchdacht und viele Lösungen für Probleme fand ich unzureichend und unglaubwürdig . Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das die Lösung des Problems sein sollte. Außer dass ich die Protagonistin schon ziemlich nervig fand, wirkten auch die anderen Charaktere etwas überzogen. Genauso wie die Handlung an sich. Allerdings muss ich sagen, dass es auch ein paar ganz witzige Momente im Buch gab.

Der Schreibstil war sehr schlicht und erinnerte mich oft an eine eher amateurhafte Geschichte auf Wattpad oder ähnliche Plattformen. Die Konversationen waren häufig nicht authentisch und nachvollziehbar. Vieles in dem Buch konnte ich einfach nicht ernst nehmen.

Insgesamt war der Schreibstil nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Fazit:

Flirt mit Nerd ist eine sehr einfache Liebesgeschichte, die in keinster Weise besonders und mit Klischees und fehlender Authentizität überladen ist. Dazu fand ich die Protagonistin sehr kindisch, unsicher und auch nervig. Das Buch konnte mich leider nicht von sich überzeugen und hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

2herz

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|Rezension| Helden des Olymp #5- Das Blut des Olymp von Rick Riordan

Verlag: Carlsen | Hardcover | 528 Seiten| 18,99€ (DE)

 

Klappentext:

„Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Und dieses Blut wollen ihr Percy und seine Freunde auf keinen Fall geben! Doch wie sollen sie gegen die Monsterarmee bestehen? Und wie können sie gleichzeitig den drohenden Krieg zwischen römischen und griechischen Halbgöttern daheim im Camp Half-Blood verhindern? Jetzt geht es um alles …“

Quelle:https://www.carlsen.de/hardcover/helden-des-olymp-5-das-blut-des-olymp/22702

Meinung:

Da ich die Percy Jackson-Reihe abgöttisch liebe und auch die Mythologie total spannend und interessant finde, habe ich auch die „Helden des Olymp“-Reihe sehr gemocht. Nun es ist soweit, ich bin beim letzten Teil der Reihe angekommen und erhoffte mir ein spannendes Finale mit Rick Rordans tollen Schreibstil mit viel Bildhaftigkeit und Witz. Meine Erwartungen an das Buch waren also sehr hoch.

In diesem Band rücken Percy & Anabeth eher in den Hintergrund, denn sie haben keine eigenen Kapitel, die aus ihrer Perspektive geschrieben sind. Vielleicht wollte Rick Riordan damit einen langsamen Abschied von diesen tollen Charakteren ermöglichen, die mir unglaublich ans Herz gewachsen sind. Nichts desto trotz sind die beiden wesentlich für die Geschichte und ausschlaggebend für die Prophezeiung, ihr bekommt also auch noch in diesem Teil eine ordentliche Portion dieses Dreamteams, auch wenn sie keine eigenen Kapitel haben.

Dafür rückt Nico, der Sohn des Hades, in den Vordergrund und viele Teile der Geschichte werden aus seiner Perspektive erzählt. Der von Trauer, Tod und sonstigen negativen Vibes geplagte Halbgott macht in diesem Teil der Reihe eine enorme Entwicklung durch. Er erkennt, dass er nicht ganz alleine ist und Freunde hat, denen er wichtig ist und er wird zumindest etwas glücklicher. Ich verspürte zum ersten Mal wirklich Sympathie mit dem jungen Halbgott. Außerdem gewinnt er in diesem Teil noch mehr an Stärke, so wie es bei Piper, Hazel und Frank schon in den vorherigen Teilen der Fall war. Ich finde, dass man hier zum ersten Mal so richtig seinen enormen Fähigkeiten bewusst wird, die er auch häufig einsetzen muss.

Reyna, Prätorin des römischen Halbgott-Camps, der zwölften Legion rückt in den Vordergrund, denn sie ist sehr wichtig für den Einsatz. Ich lernte viel über ihre Vergangenheit, ihre Stärken und ihren Mut. Reyna ist ein starker Charakter, vor dem ich viel Respekt hatte.

Leo, Sohn des Hephaistos, vermisst Kalypso, in die er sich im vierten Teil der Reihe verliebt hat. Er möchte sie suchen, falls er den Kampf gegen Gaia überleben sollte. Er hat nach wie vor seinen Humor nicht verloren und großes Geschick in Handwerk und Mechanik. Leo tüftelt im Verborgenen einen Plan aus ohne seine Freunde einzuweihen.

Das ist soweit das wichtigste zu den Charakteren des Bandes. Würde ich hier auf jeden Charakter eingehen, würde es die Maße einer Rezension meiner Meinung nach sprengen.

Gaia steht kurz vor dem Erwachen. Die Prophezeiung sagt, dass das Blut des Olymp sie wecken wird. Die Götter sind nach wie vor gefangen in ihrem Zwiespalt zwischen ihrer griechischen und römischen Identität und können deshalb den Helden nur wenig Helfen. Nach der Prophezeiung wird es eine Entscheidung geben: Feuer oder Sturm? Leo oder Jason? Eins steht fest, einer der Helden des Einsatzes wird sterben. Um dies zu verhindern sucht die Besatzung des Schiffes Argo II nach den Zutaten für ein All-Heilmittel, während Nico, Reyna und Trainer Hedge die riesige Staue der Athene nach Long Island bringen müssen, um den Krieg zwischen dem römischen und griechischen Halbgottcamp zu verhindern. Doch es bleiben nur noch wenige Tage Zeit, bevor Gaia alles der Erde gleich machen wird.

Ich habe wie bisher in jedem Percy-Jackson-Buch und Bücher dieser Reihe sehr lange gebraucht, um in die Geschichte und in den Lesefluss zu kommen. Die Geschichte war generell etwas Zäh, da sehr viel auf wenigen Seiten passiert. Ich dachte also immer, wenn schon viel passiert ist, dass ich bestimmt schon mega viel Seiten gelesen habe, um dann festzustellen, das ich nur wenige Seiten weiter bin. Trotz allem wollte ich immer weiter lesen, als ich dann schließlich in das Buch reingefunden hatte und war dann auch im Lesefluss und das Buch wurde zum Page-Turner.

Bei der „Helden des Olymp“-Reihe finde ich nach wie vor großartig, dass es nicht wirklich feste Protagonisten gibt, sondern sich das jedes Mal ändert, wer jetzt im Vordergrund ist und aus wessen Perspektive geschrieben wird, wobei die Geschichte von einem Er-Erzähler geschildert wird. So lernte man wirklich jeden Charakter im Laufe der Reihe sehr gut kennen. Ich finde toll, dass letztendlich jeder der Hauptcharaktere und dieser Geschichte eine enorme Entwicklung gemacht hat und stärker geworden ist.

Der Wechsel der Perspektiven und auch die Spaltung der Geschichte in zwei Handlungen, die an unterschiedlichen Orten stattfinden, erzeugen sehr viel Spannung und zwingen einem geradezu immer weiterzulesen.

Der Humor fehlt natürlich auch in diesem Band nicht. Generell ist es immer witzig wie Rick Riordan die alte mythologische Welt mit der Gegenwart vermischt. Ich lernte so auch mit Spaß wieder viel über die Mythologie.

Rick Riordans Schreibstil ist einfach klasse. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Der Autor spinnt ein Netz mit Hinweisen nicht nur innerhalb des Buches, sondern über die ganze Reihe. Es wird alles immer wieder aufgegriffen. Ich finde, man merkt richtig, dass die Folgebände nicht zwanghaft geschrieben werden, um irgendwie die Reihe fortzuführen und noch mehr Geld daraus zu scheffeln. Sondern es wirkt so, als wäre die ganze Reihe eine zusammenhängende Geschichte, die dann in fünf Teile aufgeteilt werden musste, damit das Buch nicht überdimensionale Ausmaße annimmt.

Das Ende war sehr spannend und auch größtenteils unvorhersehbar. Allerdings ging es mir dann am Schluss ein bisschen zu schnell, was mich etwas enttäuschte.

Fazit:

Der letzte Band der „Helden des Olymp“-Reihe hat meine Erwartungen so ziemlich erfüllt. Ein spannendes Finale, für das ich mir noch ein etwas spektakuläreres Ende gewünscht hätte. Die einzigartigen Charaktere und vor allem das enorme Maß an Spannung schließen die Reihe gelungen ab. Ich bin sehr traurig, dass es nun vorbei ist, freue mich aber auch auf das neue Projekt von Rick Riordan, bei dem es um Apollo gehen wird.

4herz

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Connection

 

|Rezension| The sun is also a star von Nicola Yoon

Verlag: Dressler | Hardcover | 400 Seiten | 19,99 € (DE)

 

Inhalt:

„Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Eine besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für junge Frauen!“

Quelle: http://www.dressler-verlag.de/buecher/jugendbuecher/details/titel/3-7915-0032-5/23422/33803/Autor/Nicola/Yoon/The_Sun_is_also_a_Star._.html

Meinung:

The sun is also a star, habe ich am Welttag des Buches gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Da es auf Instagram ziemlich gehyped wurde, war ich sehr neugierig auf das Buch und wollte mir eine eigene Meinung bilden. Der Klappentext hat mich eigentlich nicht so sehr angesprochen, weshalb meine Erwartungen sich in Grenzen hielten.

Daniel ist ein junger Koreaner, der in New York lebt. Seine Eltern besitzen einen Afroshop und erwarten von Daniel, dass er wie sein Bruder Medizin studiert und das auf Yale. Daniel interessiert sich aber eigentlich viel mehr für Gedichte, schreibt selbst welche und würde am liebsten Dichter werden. Die Kapitel, die in seiner Sicht geschrieben sind, haben alle eine Überschrift wie es Titelstorys in Zeitungen normalerweise haben. Daniel glaubt an das Schicksal und an die wahre Liebe. Er ist sehr romantisch und emotional.

Natasha kommt ursprünglich aus Jamaika, ihre Familie lebt schon lange illegal in Amerika, da ihr Vater Schauspieler werden wollte. Leider mit wenig Erfolg, weshalb die Familie sehr arm ist. Wegen eines Vorfalls, muss die Familie noch heute auswandern, was Natasha auf jeden Fall verhindern möchte. Sie ist wütend auf ihren Vater, den sie früher über alles geliebt hat. Ihre Leidenschaft gilt der Physik und der Astrologie. Generell setzt sie alles auf die Wissenschaft, glaubt weder an die Liebe noch an Schicksal, da es nicht messbar ist und alles nur Zufälle sind.

Das Buch wird auch in den Sichten von den Nebenpersonen geschrieben und es werden immer wieder Hintergrundgeschichten eingeworfen, wodurch kaum etwas für den Leser verborgen bleibt und er alle Zusammenhänge nach und nach erkennen kann.

Die Charaktere im Buch sind einzigartig und individuell und hauchen der Geschichte viel Leben ein.

Natasha soll mit ihrer Familie noch heute Abend das Land verlassen. Daniel hat ein Vorstellungsgespräch für eine Empfehlung für das College Yale, auf das er eigentlich gar nicht gehen will. Die beiden treffen in New York aufeinander, zwei Kontrahenten mit total unterschiedlichen Vorstellungen von dem Leben und der Liebe. Aber Daniel erkennt, dass Natasha etwas ganz besonderes ist und möchte, dass sie sich in ihn verliebt. Er weiß nur nicht, dass er dafür nur einen Tag Zeit hat.

The sun is also a star ist eine Geschichte über die Liebe und die Zusammenhänge der Welt.

Das Buch ist wirklich sehr besonders mit seinen verschiedenen Sichten, kurzen Kapiteln und kleinen Geschichten. Es wird viel Abwechslung geboten.

Die Autorin hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und muss einiges an Recherchearbeit in das Buch gesteckt haben und es hat sich gelohnt. Das Buch ist spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig lesbar. Ich hatte immer Lust an dem Buch weiterzulesen. Die Geschichte hat mich emotional berührt und die Theorien, die während der Handlung aufgestellt werden haben mir sehr gut gefallen. Ich habe sehr gerne weiter über diese Theorien nachgedacht und mir hat der tiefere Sinn und die Message des Buches unglaublich gut gefallen.

Im Laufe der Geschichte erkennt man auch immer mehr den Sinn des Covers, was ich sehr gut fand, denn das Cover fand ich am Anfang etwas merkwürdig und ich wusste nicht so ganz, was ich damit anfangen soll.

Ein Buch über die Liebe: Ist es Schicksal, sogar ein Wunder oder doch alles wissenschaftlich erklärbar, alles nur Biochemie und Evolutionsbedingt?

Eine wirklich sehr interessante Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat und die ich nachdem ich das Buch zugeklappt habe, noch nachwirken lassen musste. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn noch ein wenig mehr Humor ins Spiel gebracht worden wäre, aber rundum war es ein sehr schönes Leseerlebnis.

Das Ende ist relativ offen und lässt Freiraum für die eigene Fantasie, sodass man sich quasi ein eigenes Ende im Kopf schreiben kann.

Fazit:

Das Buch hat mich sehr überrascht und alle meine Erwartungen übertroffen. Eine total berührende und auch irgendwie poetische Geschichte zum Grübeln und Mitfühlen. Etwas ganz Besonderes mit außergewöhnlichen Charakteren und einem anderen Aufbau, als man es sonst gewohnt ist. Eine absolute Leseempfehlung!

 

5herz

|Rezension| Hundekuchen zum Frühstück von Elsa Watson

Verlag: weltbild / blanvalet | 416 Seiten | Taschenbuch| 8,99€(D)

Inhalt:

„Jessica ist verzweifelt, denn mangels Kundschaft steht ihr Café vor der Pleite. Der Grund: In ihrer hundeverrückten Stadt ist sie als »Hundehasserin Nummer Eins« verschrien. Nur der attraktive Tierarzt Max kauft noch seinen Kaffee bei ihr, obwohl sie sich nie traut, ihm in die Augen zu sehen. Im Versuch, der Stadt ihre Hundeliebe zu beweisen, rettet sie einen Streuner. Doch prompt wird das ungleiche Paar vom Blitz getroffen – und als Jessica wieder zu sich kommt, hat sie vier Pfoten, eine feine Nase und zottiges Fell. Sie steckt fest im Hundekörper, und der Tierarzt steht vor der Tür …“

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Hundekuchen-zum-Fruehstueck/Elsa-Watson/Blanvalet-Taschenbuch/e397676.rhd

Meinung:

Jessica hängt sehr an ihrem Café und würde alles tun, um es zu retten. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter weggeben und wuchs in mehreren Adoptivfamilien auf. Jessica hat es dich schon seit längerem in ihren treuen Kunden, den gut aussehenden Tierarzt Dr.Max verguckt und verliebt sich auch später als Hund in ihn. Obwohl sie große Angst vor Hunden hat, gewöhnt sie sich schnell an ihr Hundeleben. Dabei verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen, nämlich für ihr Café zu werben und versucht alles Hundemögliche, um ihr Café zu retten.

Zoë ist ein aufgeweckte und lebensfrohe Hündin, die sich verlaufen hat. Als sie zum Mensch wird muss sie erstmal lernen, dass Menschen es nicht gerne sehen, wenn sie sich wie ein Hund benimmt. Zoë versucht alles Mögliche, um nach Hause zu kommen und die Aufmerksamkeit ihrer Familie zu erlangen. Während der Zeit, in der Zoë und Jessica gemeinsam ihr Abenteuer bestreiten, wachsen sie sich gegenseitig ans Herz.

Zuerst einmal muss ich loswerden, dass wenn ich im Urlaub nicht eine unglaubliche Langeweile gehabt hätte, dieses Buch aufgrund des Klappentextes niemals in die Hand genommen hätte. Die Idee kam mir im aller ersten Moment doch ziemlich absurd vor, aber das Buch hat mich überrascht. Es hat mir tatsächlich richtig gut gefallen und es war viel besser als erwartet.

Die abwechselnden Sichten von Zoë und Jessica zeigten verschiedene Geschehnisse zur selben Zeit, wodurch ich eine umfassende Einsicht in die Geschichte hatte und auch mehr Abwechslung geschaffen wurde.

Ich fand es oft sehr lustig, vor allem wenn sich Zoë als Mensch wie ein Hund benimmt.

Es war unglaublich interessant die Protagonistinnen zu begleiten und ich fühlte oft richtig mit ihnen. Ihre Gefühle waren nachvollziehbar und die beiden waren mir sehr sympathisch.

Jedoch fand ich die Handlung trotz allem etwas seltsam und es erinnerte mehr an ein Kinderbuch, auch wegen des verspielten Charakters von Zoë.

Fazit:

Eine sehr lustige Geschichte für Hundeliebhaber über eine besondere Freundschaft, die besser ist als man vielleicht erwartet. Mit den sympathischen Charakteren hat man ein durchgängiges Lesevergnügen.

4herz

|Rezension| Die Auserwählten #3- Die Auserwählten in der Todeszone von James Dashner

 

Verlag: Carlsen | 464 Seiten | Taschenbuch | 9,99€ (D)

 

Inhalt:

Thomas und seine Freunde sind aus der Brandwüste geholt worden und ins Hauptquartier von ANGST gebracht worden, wo sie ihre Erinnerungen zurück bekommen sollen, damit die letzte Phase für das Erlangen des Masterplans der Heilung der Krankheit „Der Brand“, die schon viel zu weit fortgeschritten ist-die Menschheit steht kurz vor dem Aussterben-eingeleitet werden kann.

Doch Thomas lässt sich von ANGST nicht nochmal manipulieren und flieht. Mithilfe der Organisation „Der rechte Arm“ muss er ANGST endgültig stoppen.

Meinung:

Thomas lehnt die Wiederherstellung seiner Erinnerungen ab, da er Angst hat, wieder von ANGST manipuliert zu werden oder sogar seine Meinung gegenüber ANGST wieder zu ändern. Er hat ein schlechtes Gewissen, da er weiß, dass er verantwortlich für das alles ist und möchte es auch wegen seiner Freunde wieder gut machen. Thomas macht alles, um seine Freunde zu schützen und es macht ihn wütend, dass ihm das nicht immer gelingt.

Die Beziehung zwischen Thomas und Brenda konnte mich einfach nicht überzeugen. Ich habe überhaupt keine Chemie zwischen den Beiden gespürt und finde einfach, dass sie nicht zusammen passen.

Ansonsten bringen die anderen Charaktere im Buch wieder etwas Humor in die Geschichte und sie wuchsen mir außerdem immer mehr ans Herz.

Das ganze Buch über passiert immer irgendetwas, es kommt nie zu einer Pause in der Handlung, weshalb es auch nie langweilig wurde. Deshalb konnte ich die Geschichte sehr flüssig und auch viel an einem Stück lesen. Die kurzen Kapitel haben den Lesefluss noch zusätzlich gefördert, da man einfach direkt einen Fortschritt gemerkt hat und dadurch motiviert war weiterzulesen.

Die Umwelt wurde sehr ausführlich beschrieben, aber ich konnte diesmal nicht so gut in diese Welt eintauchen, sodass ich mir nicht alles so genau vorstellen konnte, wie es beschrieben wurde.

Obwohl die Spannung da war, konnte sie mich nicht ganz einnehmen. Dafür war das Finale umso spannender und ging für mich viel zu schnell vorbei. Das Ende hat mich schließlich etwas enttäuscht.

Fazit:

Dieser Abschluss der Trilogie war eigentlich wirklich gut. Es gab spannende Elemente und auch die Charaktere lagen mir sehr am Herzen, jedoch war das Ende nicht ganz so wie erhofft.

 

3,5herz

 

|Rezension| Origin-Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout

Verlag: Carlsen | 448 Seiten | Hardcover| 19,99€ (D)

Inhalt:

 „Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …“
Quelle: https://www.carlsen.de/hardcover/obsidian-4-origin-schattenfunke/64155

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