|Lifeupdate|Meine ersten Wochen an der DHBW

Meine zweite volle Woche an der DHBW ist geschafft und es ist endlich Wochenende.

Die DHBW ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg, wo ich dual Digitale Medien-Medienmanagement und Kommunikation studiere. Das heißt, ich bin abwechselnd drei Monate in meiner Firma und dann wieder drei Monate in der Hochschule, um die Theorie zu lernen und Prüfungen zu schreiben. Das ganze geht 3 Jahre lang, dann habe ich meinen Baechlor of Arts.

Viele sagen über das duale Studium, dass es sehr stressig ist und man kaum Freizeit hat und ich habe herausgefunden, dass das tatsächlich auch stimmt. Aber das ist von Studiengang zu Studiengang unterschiedlich und um Freizeit zu haben, benötigt es eben ein gutes Zeitmanagement. Jedoch empfehle ich jedem, nicht den Fehler zu machen, den ich gemacht habe. Sucht euch bitte eine Wohnung in der Nähe eurer dualen Hochschule oder zumindest im selben Ort, wenn ihr vorhabt dual zu studieren.
Ich hatte vor, die drei Monate von meinem zu Hause zu pendeln und das wäre vielleicht auch möglich, müsste ich nicht noch irgendwann außerhalb der Vorlesungen lernen. Denn ich komme heim, esse kurz etwas und geh schlafen, damit ich am nächsten Tag wieder aus dem Bett komme. Da bleibt weder Zeit für Freizeit noch zum Lernen. Daher habe ich mir schnellstmöglich eine Wohnung zur Untermiete gesucht und sie zum Glück auch gefunden. Ich freue mich schon darauf, ab Februar endlich nicht mehr pendeln zu müssen. Denn das hat wirklich mehr Zeit geraubt als ich ursprünglich vermutet hatte und meine ursprüngliche Argumentation, warum ich zu Hause bleiben wollte, nämlich, dass ich noch nicht ganz von meinem zu Hause loslassen möchte und ich nach wie vor dort wohnen möchte, zunichte gemacht. Denn ich wohne nicht mehr wirklich zu Hause, ich schlafe nur dort, denn die meiste Zeit verbringe ich in den Vorlesungen und im Zug. Und an den Wochenenden kann ich ja in Zukunft immer noch problemlos nach Hause fahren.

Ich finde an der DHBW wirklich toll, dass man nicht wie in einer normalen Universität mit mehreren hundert anderen Studenten in einem riesen Vorlesungssaal sitzt, sondern unser Studiengang ist wie früher in der Mittelstufe eine Klasse und man hat jedes Fach zusammen. Der Lehrer ist keine gefühlten Kilometer von dir entfernt, sondern nur ein paar Meter.
Leider haben sich in meinem Studiengang viel zu schnell Grüppchen gebildet, orientiert an der Sitzordnung, die sich eben nicht verändert, weil wir einen Klassenraum haben, in dem wir jedes Fach haben.
Irgendwie wünschte ich, wir hätten eine Klassenfahrt, dass sich alle noch einmal besser kennenlernen würden und die Grüppchenbildung etwas aufgehoben werden würde. Bei der DHBW Ravensburg haben sie so etwas sogar.

Ansonsten ist der Stoff der einzelnen Fächer wirklich spannend, aber es gibt natürlich auch Fächer, die mich nicht sonderlich interessieren und von denen ich auch überhaupt keine Vorahnung habe und bei denen ich mich dementsprechend nicht gut in den Unterricht einbringen kann.

Viele haben bei uns schon zuvor eine Ausbildung gemacht und wissen daher schon viel, von dem, was wir im ersten Semester lernen. Daher glaube ich, dass viele Lehrer oder Professoren, wie man ja jetzt auf der Hochschulebene sagt, davon ausgehen, dass alle den Wissenstand von den bereits ausgebildeten Mediengestaltern und Medienkaufleuten haben. Deshalb finde ich es manchmal schwierig mitzukommen, aber ich glaube daran, dass ich das auch noch schaffe, wenn ich genug zu Hause nachbereite.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass so ziemlich jeder unserer Professoren einen Macbook hat und viele aus meinem Studiengang auch. Außerdem haben wir ein Fach in einem Labor, das mit ganz vielen iMacs ausgestattet ist. Daher packt mich irgendwie der Gruppenzwang und ich möchte auch einen haben, obwohl ich davor immer nur mit Windows in Kontakt kam und davon auch überzeugt war. Aber Macs sind eben gut, wenn es um die Adobe Programme wie Photoshop, Illustrator etc. geht und ich finde sie auch vom Design sehr schön. Ach wenn sie doch nicht so teuer wären, hätte ich jetzt schon längst einen vor mir stehen.

Nun ja, ich bin gespannt wie es weiter geht und was ich noch alles lernen werde. Ich freue mich auf die Wohnung und vor allem freue ich mich darauf, wieder nach Stuttgart zu ziehen, wo mein Unternehmen ist. Aber vorher kommen noch etliche Stunden lernen und Klausuren schreiben auf mich zu. Wünscht mir Glück!

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|Monatsrückblick|Mein erster Monat in Stuttgart

Mein erster Monat in Stuttgart ist vorbei und ich habe einiges erlebt. Am 2. Oktober bin ich in ein Zimmer im Studentenwohnheim gezogen. Sehr klein und unpersönlich, aber eine perfekte Lage. Es  ist quasi nur ein Katzensprung zu meiner Arbeitsstelle und ich brauche nur eine viertel Stunde bis in die Innenstadt Stuttgarts.

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|Lifeupdate| Meine erste Woche in Stuttgart

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Der Umzug nach Stuttgart

Heute möchte ich euch über meine erste Woche in Stuttgart berichten. Für die, die es noch nicht wissen: Ich bin aufgrund meines dualen Studiums, das am 4. Oktober begonnen hat, hier her gezogen. „|Lifeupdate| Meine erste Woche in Stuttgart“ weiterlesen