|Gedankenschnipsel|On my way

Ich stapfe durch das öde Land, den riesigen Rucksack auf den Schultern, unter dem ich fast zusammenbreche. Vollgepackt mit ungetroffenen Entscheidungen. Der Schweiß, der mir von der Stirn tropft, läuft in meine Augen und verklärt meine Sicht. Ich kann nicht sehen, wo es lang geht, kann nicht sehen, was mein Kompass anzeigt. Panik beginnt sich in mir auszubreiten. Da erscheint eine Silhouette vor mir. Ich spreche sie an:„Entschuldigung, wo geht’s denn hier zur Unabhängigkeit?“

„Tut mir leid, das musst du schon selbst herausfinden.“

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Meine 10 Lerntipps

Bei vielen von euch steht das Abi vor der Tür, wenn ihr es schon rum habt, dann herzlichen Glückwunsch. Aber für die, die es noch vor sich haben und natürlich auch für alle anderen die noch zur Schule gehen oder studieren bzw. eine Ausbildung machen, habe ich mir gedacht, dass ich mit euch meine Erfahrungen teile und euch meine Lerntipps verrate.

1. Trinken

Also zuerst einmal, wenn ihr euren „Work-Space“ einrichtet und euch bereit macht, euch die nächste Zeit an den Schreibtisch zu setzen und zu lernen, holt euch etwas zu trinken, am besten Leitungswasser, da das keine Säure beinhaltet und so euch keine Energie verloren geht. Ich hab es selbst gemerkt, dass ich anders vor lauter lernen total vergesse zu trinken. Und liebe kleinen und großen Kinder: Trinken ist wichtig!

2. Ordnung

Das zweite was ihr beachten solltet, wobei das vielleicht auch Typsache ist, aber ich berichte euch ja hier über meine Erfahrungen, solltet ihr Ordnung auf eurem Schreibtisch und auch drumherum schaffen, das hilft euch, euch besser auf eure Lernsachen zu fokussieren und euch zu konzentrieren und schafft einfach ein besseres Lernklima.

3. Handy

Ganz wichtig, ich weiß es ist schwer, aber bitte legt euer Handy weg, am besten lautlos und noch in einen anderen Raum, damit ihr ja nicht daran denkt dranzugehen. Ich kenne diese Sucht, aber ihr werdet merken, dass ihr viel konzentrierter und damit auch schneller lernen könnt, wenn ihr mal 1-2 Stunden nicht am Handy seid.

4. Lernpausen

Natürlich sollt ihr nicht 5 stunden am Stück lernen, sondern ihr braucht Pausen. Wenn ihr so süchtig seit wie ich, könnt ihr da auch gerne ans Handy gehen. Am besten ist es, wenn ihr sogar an die frische Luft geht, einfach ein bisschen spazieren gehen und danach ist euer Kopf wieder klar und bereit neue Informationen aufzunehmen. Findet euren eigenen Rhythmus, wann ihr lernt und wann ihr Pause macht. Ich rate euch, schaut keine Serie in den Pausen, denn das ist nur zu verlockend die Pause zu verlängern und ein, zwei Folgen mehr zu schauen, als ihr eigentlich wolltet. Oder ihr sitzt am Schreibstich und könnt euch nicht auf das Lernen konzentrieren, weil ihr wissen wollt, wie es weiter geht. Also Finger weg!

5. Zusammenfassungen

Mir hat es sehr geholfen, den ganzen Lernstoff zusammenzufassen. Ich habe das am PC gemacht, weil es so für mich einfach schneller ging und ich problemlos noch Bilder einfügen konnte. Natürlich kann man sich den Lernstoff besser merken, wenn man ihn mit der Hand schreibt, aber da ich für das Abitur meine Lernzettel der gesamten Oberstufe wiederverwenden wollte und ich meine Ordnung mit Blättern kenne (es gibt keine), habe ich alles getippt und somit archiviert, damit ich es für das Abitur noch hatte und nicht noch einmal von vorne Anfangen musste.

Wenn ihr eure Zusammenfassung fertig habt, markiert die wichtigsten Punkte, keine ganzen Sätze, wirklich nur Fachbegriffe oder eben die wichtigsten Wörter im Satz. Das spart Zeit, denn ihr müsst nicht die Sätze immer wieder lesen, sondern überfliegt die Seite und die markierten Teile stechen euch sofort ins Auge.

6. Rechtzeitig anfangen

Die Ausrede: „unter Druck lerne ich besser“, ist wenn es ums Abitur geht, keine so gut Idee. Klar, das muss im Endeffekt jeder selbst wissen, aber ich rate euch, fangt früh genug an. Erstellt euch einen Lernplan, mit dem ihr festlegt, wann ihr was lernen und bis wann ihr mit einem Thema oder Fach fertig sein wollt. Nehmt euch dabei nicht zu viel vor, anders seid ihr frustriert, wenn ihr es nicht schafft. Plant es so, dass ihr es locker schaffen könnt und vielleicht schafft ihr ja dann noch etwas mehr.

7. Nicht zu viel wiederholen!

Klar wiederholen ist gut, aber zu viel nimmt euch einfach nur Zeit weg. Ich würde sagen einmal höchstens zweimal reicht aus, dann geht zum nächsten Thema über und vertraut auf euch, dass ihr euch an das gelernte erinnern werdet, wenn danach gefragt wird. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass das wirklich so ist und womöglich Stunden länger gelernt, als ich vielleicht eigentlich gebraucht hätte. Plant euch lieber noch einen Tag vor der Prüfung ein, an dem ihr nichts mehr neues lernt, sondern nur nochmal alles durchgeht und wiederholt.

8. Lerngruppen

Man lernt am besten, wenn man darüber spricht. Also trefft euch mit Freunden oder Mitschülern und erklärt euch gegenseitig den Lernstoff, das hilft euch einerseits, wenn ihr etwas noch nicht versteht und andererseits verfestigt ihr damit euer Wissen und bekommt auch eine gewisse Sicherheit, dass ihr das gelernte auch wirklich verstanden habt und könnt.

9. Beispielaufgaben

Im Internet findet ihr einige Beispielaufgaben und Aufgaben von vergangenen Abiturprüfungen. Vielleicht findet ihr etwas, mit dem ihr üben könnt oder ihr bekommt einen ersten Einblick wie so eine Aufgabe aussehen wird. Am besten gebt ihr bei der Suche noch eurer Bundesland an, denn häufig sind die Prüfungen unterschiedlich aufgebaut.
Verplempert damit aber nicht zu viel Zeit, häufig findet man auch einfach gar nichts Passendes, dann nutzt lieber die Zeit weiter zu lernen als ewig nach etwas zu suchen.

10. Belohnung

Nach jeder abgeschlossenen Klausur, solltet ihr stolz auf euch sein und euch belohnen, vielleicht mit einem Film, einer Serie oder ein Buch oder kauft euch etwas Schönes. Damit bleibt ihr weiter motiviert und könnt euch nach einer Belohnungspause ohne Frustration wieder an den Schreibstich setzen.

Lasst niemals den Kopf hängen, wenn mal etwas nicht klappt. Holt euch Hilfe und bleibt immer dran. Ihr braucht keine Angst haben, so schlimm, wie man denkt, ist es gar nicht und es haben schon so viele geschafft. Ihr schafft das auch!

Ich wünsche euch viel Erfolg bei euren zukünftigen Prüfungen und Klausuren ❤

|Wochenrückblick|In jedem Ende liegt ein neuer Anfang

 

In der letzten Woche ist viel passiert: Übernachtung in der Schule und Abistreich, eine Abschiedsparty von allen Schülern im Schulhof mit tollem Wetter und geilem DJ, Abiturzeugnisverleihung, Abiball von meinem Freund und mein Abiball. Was zieh ich an? Wie schminke ich mich? Wie zum Teufel mache ich meine Haare, wenn sonntags kein Friseur offen hat?
Offen gesagt, ich war total gestresst und hatte eigentlich gar keine Zeit um zu realisieren, dass es jetzt wirklich vorbei ist.
Immerhin 12 ½ Jahre meiner Schulzeit sind jetzt rum. Und 8 ½ davon war ich auf meiner Schule, die mir – ich weiß, ich kann es kaum selbst glauben – total ans Herz gewachsen ist. Nicht nur meine Mitschüler, die übrigens alles Mädchen waren, sondern auch die alten Gebäude und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe und sogar der ein oder andere Lehrer. Ich werde das alles vermissen. Nicht die Hausaufgaben und das Lernen, aber alles drumherum eben.
Ich bin damals als einzige aus meiner Grundschule auf die Mädchenschule gegangen und ich habe es nie bereut. Eine Menge Reisen durfte ich mit meiner Schule erleben: Englandaustausch, Französischaustausch, Berlin, München, Snowboarden und Segeln. So schöne Erinnerungen, die ich hoffentlich nie vergessen werde.
Jetzt, wo alles vorbei ist, spüre ich in mir einen Zwiespalt. Ich weiß nicht, ob ich Angst haben oder mich freuen soll.
Einerseits habe ich Angst vor dem Erwachsenwerden und davor total selbstständig werden zu müssen. Andererseits freue ich mich auch darauf, endlich meinen Weg gehen zu dürfen.
Ich freue mich auf die freie Zeit, die ich jetzt zu genügen haben werde, aber ich bin auch schon gespannt auf mein duales Studium, das im Oktober beginnen wird.
Jedoch  mache ich  mir auch Sorgen, ob ich alle Aufgaben bewältigen kann und allen Anforderungen gewachsen bin.
Aber ich habe jetzt auch so viele Möglichkeiten, ich werde neue Ziele haben und vielleicht auch ein wenig reifer werden zu einem, nicht neuen, aber upgedateten Ich.
Es werden sich mir womöglich viele neue Wege eröffnen und ich hoffe, ich werde mich für den richtigen entscheiden.
Allem in Allem habe ich es einfach immer noch nicht kapiert, dass jetzt ein ganz wichtiger Teil meines Lebens vorbei ist und ich denke das wird auch noch ein wenig dauern, aber ich fühle mich bereit ins kalte Wasser geschmissen zu werden und endlich das Leben zu spüren.

Wie habt ihr euch gefühlt, als eure Schulzeit zu Ende war oder habt ihr sogar noch euren Schulabschluss vor euch?

 

Hey Blogosphäre – Ich bin’s, „die Neue“

Ein neuer Lebensabschnitt – ein neuer Blog!

Das habe ich mir gedacht, als sich meine Schulzeit langsam dem Ende zuneigte und das Abitur immer näher rückte.

Ich habe schon eine längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, einen Blog zu erstellen und habe sogar schon einmal mit einer Freundin zusammen einen Blog geführt. Aber da uns neben der Schule nur sehr wenig Zeit blieb und wir auch in den ein oder anderen Dingen Meinungsverschiedenheiten hatten, konnten wir diesen Blog leider nicht so führen, wie ich es mir gewünscht hätte. Klar es war auch schön, so ein Projekt mit einer Freundin gemeinsam zu haben, aber es schränkte auch unglaublich ein und machte vieles komplizierter.

Also kam ich auf den Gedanken einen eigenen Blog zu erstellen, auf dem ich machen und schreiben konnte, was ich wollte. Letztendlich denke ich, dass ein Blog zu führen wohl eher etwas ganz Persönliches sein sollte.

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