|Lifeupdate| Meine erste Woche in Stuttgart

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Der Umzug nach Stuttgart

Heute möchte ich euch über meine erste Woche in Stuttgart berichten. Für die, die es noch nicht wissen: Ich bin aufgrund meines dualen Studiums, das am 4. Oktober begonnen hat, hier her gezogen. Am Montag habe ich mein Zimmer im Studentenwohnheim bezogen. Meinen Mitbewohner habe ich dabei auch kennengelernt. Er ist leider jedoch nur an diesem Tag da gewesen und kommt erst im Laufe dieser Woche wieder, deshalb habe ich mich schon ziemlich einsam gefühlt, als mein Papa, der mich nach Stuttgart gefahren hat, alleine gelassen hat. Es war alles irgendwie so still und ich habe einfach irgendwann angefangen mit mir selbst zu reden, was echt creepy ist, aber was soll man machen, wenn man niemanden sonst zum Reden hat. Das Studentenwohnheim ist an sich auch noch fast wie ausgestorben, da das Semester an den meisten Unis noch nicht begonnen hat. Die paar Studenten, die schon hier sind, sind größtenteils Austauschstudenten. Leider sind hier die Leute nicht gerade offen, man sagt sich zwar hallo, aber das wars dann auch schon. Einen Aufenthaltsraum gibt es leider auch nicht. Und so habe ich meine ersten Tage hier doch ziemlich einsam verbracht.

Die Lage des Studentenwohnheims liegt super, ein paar wenige Meter zum Supermarkt und höchstens 2 Minuten zum Bahnhof, von dem ich mit der Bahn 4 Minuten zu meiner Arbeitsstelle brauche. Außerdem brauche ich auch nur eine viertel Stunde um in die Stadt zu kommen.

Meine ersten Tage in Stuttgart

Noch an meinem ersten Abend hier, verabredete ich mich mit dem anderen dualen Studenten, der mit mir in derselben Firma angefangen hat und wir setzten uns in eine Bar, direkt am Studentenwohnheim und plauderten. In dieser Bar waren allerdings sonst keine Studenten zu sehen.

Am nächsten Tag verabredete ich mich mit einer dualen Studentin, die ebenfalls in derselben Firma anfängt, jedoch hier in Stuttgart an der Hochschule mit der Theorie beginnt. Wir schauten uns ein wenig die Königstraße und den Feuersee an, bevor wir zu mir fuhren und noch etwas Kuchen aßen und heiße Schokolade getrunken haben.Stuttgart Schlossplatz

An meinem ersten Tag in der Firma, hat mich mein Kommilitone im Stich gelassen, da er krank wurde. So habe ich also das ganze Programm alleine bestritten, aber es war sehr interessant und die Zeit ging auch schnell rum.

Die ersten Tage in der Firma waren nicht sehr ereignisreich, abgesehen davon dass ich mir für unsere erste Aufgabenstellung ein wenig Gedanken gemacht habe. Die anderen Azubis und dualen Studenten habe ich auch kennengelernt. Sie waren alle sehr nett, ließen sich von mir ausquetschen und beantworteten alle meine Fragen. Ich bin wirklich froh, dass ich dort das duale Studium machen darf, denn es gibt so viele Möglichkeiten. Und nicht zu vergessen: gutes Essen!

Am Donnerstag war es mit der Einsamkeit irgendwie besonders schlimm. Ich vermisste meinen Freund, ich hatte niemanden zum Reden, ich war total übermüdet und irgendwie war einfach alles doof. Dann fiel mir ein, dass eine gute Bekannte aus meinem Ort auch nach Stuttgart ziehen wollte. Ich habe sie direkt kontaktiert und glücklicherweise ist sie einen Tag zuvor nach Stuttgart gezogen. Sie lud mich für den Freitag zu einem Mädelsabend mit ihrer Mitbewohnerin ein. Eine Freundin von der Mitbewohnerin kam dann auch noch dazu und ich verbrachte den Freitag zum Glück nicht alleine, sondern mit drei tollen Mädels.

Das erste Wochenende in Stuttgart

Da wir uns so gut verstanden haben, trafen wir uns gleich am nächsten Tag zum shoppen. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und ich wollte nicht zurück in mein einsames Studentenzimmer zurückkehren, weshalb sie mir anboten, bei ihnen zu übernachten. Ich freute mich und nahm das Angebot sehr gerne an. Wir verbrachten also einen weiteren coolen Mädelsabend.

Dirndl-Stuttgart-Neckar-Brücke

Am nächsten Tag, also der Sonntag haben wir uns alle gegen Nachmittag in unseren Dirndl getroffen und sind auf den Cannstatter Wasen gegangen. Wir hatten ein unheimliches Glück und haben einen Tisch ohne zu reservieren in einem Bierzelt bekommen. Das Fest hat mich sehr begeistert und ich muss mir beim Frühlingsfest unbedingt mehr Zeit nehmen, um das ganze Gelände anzuschauen. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß mit coolen Leuten, Musik und natürlich Bier. Ich nur in Maßen, da ich am nächsten Tag wieder zur Arbeit musste, die ein oder andere aber doch auch in Massen. Am Ende gab es dann noch ein kleines, aber feines Feuerwerk.

Feuerwerk-Wasen

Das Wochenende war dementsprechend bisher mein Highlight, ich habe so tolle Mädchen kennengelernt und ich wage es zu behaupten, dass wir alle in so kurzer Zeit Freundinnen geworden sind. Ich weiß nicht, was ich das Wochenende ohne sie gemacht hätte. Vermutlich heulend in meinem Bett gelegen und mich selbst bemitleidet. Also Danke an euch, wenn ihr das hier lest, ihr seid schuld daran, dass ich so ein tolles erstes Wochenende in Stuttgart hatte :*

So und das war dann auch schon meine erste Woche in Stuttgart. Es gab Hochs und Tiefs, aber ich bin mir sicher, dass in der Bilanz die schönen Momente die eher weniger schönen überwogen. Ich habe mich schnell eingelebt und glaube das meine Zeit in Stuttgart ganz toll werden wird.

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|Monatsrückblick| September 2017

Der September ist schon wieder vorbei und es ist Herbst, die Blätter verfärben sich mit jeden Tag immer mehr und es wird zunehmend kühler.

Inzwischen bin ich für mein duales Studium nach Stuttgart gezogen, deshalb kam jetzt auch etwas länger nichts. Aber heute ist es soweit: Endlich kommt mein Monatsrückblick September!

Gelebt:

Der September fing mit einem wunderschönen Familienausflug am Geburtstag meiner Oma an. Wir verbrachten den Tag im Technikmuseum Speyer, wo mich vieles begeistern konnte. Aber am schönsten war einfach, dass mal wieder die ganze Familie mütterlicherseits etwas zusammen unternommen hat.Technikmuseum-AutoTechnikmuseum,Flugzeug

Das Wochenende darauf, war ich mit meinem Freund in einem Hochseilgarten. Das hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich doch ziemlich häufig echt mega schiss hatte.

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal beim „herbsten“ mitgemacht, also bei der Traubenernte geholfen. Denn in meiner Region wird sehr viel Wein angebaut. Ich habe in diesen Wochen so richtig meine Heimat zu schätzen gelernt. Jetzt, wo ich sie erstmal verlassen muss für 3 Monate. Aber besser spät als nie! Ich hatte sozusagen bevor ich abschied von zu Hause nehmen musste, nochmal eine volle Pfalzdröhnung mit Trauben, neuem Wein, pfälzische Gerichte und und und. Und so tolle Begegnungen habe ich gemacht. Alte Schulkameraden nach ca. 8 Jahren und auch andere aus meinem Geburtsort nach langer Zeit wiedergesehen. Da ich in einem anderen Ort zur Schule gegangen bin, habe ich kaum Kontakt zu Leuten aus meinem Ort gehabt. Außerdem war ein Australier bei der Weinlese dabei, der kein Wort deutsch konnte. Nicht nur, dass er wirklich sehr nett, witzig und einfach cool drauf war, ich konnte mit ihm auch mal wieder mein Englisch etwas benutzen und auffrischen.

Das Ganze endete mit einem gemeinsamen Pizzabacken, was wirklich viel Spaß gemacht hat und die verrücktesten Pizzen hervorgebracht hat.

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Vor meinem Umzug gab es noch einige Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel zu klären, was für eine Bahnkarte ich in Stuttgart benötigen werde und der Wechsel der Krankenkasse, was leider immer noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe mir auf jeden Fall noch viel Stress gemacht, bevor es dann nach Stuttgart ging.

Gekauft:

Adidas Schuhe: Ich habe gleich zwei Paar genommen, weil ich beide sehr schön fand und ich mich nicht entscheiden konnte.

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Schmuckkästchen: Ich habe nicht sehr viel Schmuck, deswegen reicht so ein kleines vollkommen aus. Mein altes war schon halb am Zerfallen und war sehr kindlich, da ich es schon ewig besitze. Daher musste unbedingt ein neues her!

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Gesehen:

Reign

OMG, ich fand die ersten Folgen ja noch sehr seltsam, aber dann hat es mich gepackt und mag Reign total und hätte ich nicht im Moment so viel Input mit neuer Stadt und dualem Studium, könnte ich nicht mehr aufhören die Serie zu suchten.

Gelesen:

Flirt mit Nerd

Flirt mit Nerd-Buch-Rezension

Helden des Olymp #5

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Zur Rezension kommt ihr jeweils, wenn ihr auf den Titel klickt.

Mittendrin: Veronica Mars- Zwei vermisste sind zwei zu viel

Ich liebe die Serie und habe mir damals das Buch auf der Frankfurter Buchmesse gekauft

Gehört:

Meine September/Oktober Playlist:

Außerdem habe ich die vorgefertigten Herbst-Playlists von Spotify gehört.

Geblogt:

Der erfolgreichste Blogpost im September, eine kurze Erzählung wie mein perfekter Herbsttag aussehen würde, hat diesen Monat 52 Aufrufe, 18 Kommentare und 6 Gefällt mir-Angaben erhalten. Ich freue mich sehr, dass euch der Beitrag so gut gefallen hat.

perfekter Herbsstag

Diesen Monat habe ich außerdem bei der tollen Blogaktion Handlettering der Buchblogger mit gemacht. Hier kommt ihr zu meinem Beitrag.

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Und ich habe bei der Blogparade Außergewöhnliche Liebesromane von Sophias Bookplanet teilgenommen. Drei meiner Meinung nach außergewöhnliche Liebesgeschichten, findet ihr hier.

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So das war es dann also, es ist Oktober, Herbst und für mich ist jetzt alles anders. Neue Stadt, neue Leute, neue Herausforderungen. Ich bin gespannt, was der Oktober alles für mich bereithält.

Ich wünsche euch auch einen schönen Oktober! ❤

|Blogaktion| Handlettering der Buchblogger

Bei Tanja von Duft von Büchern und Kaffee habe ich diese tolle Aktion gefunden, die sie zusammen mit Anja von Nisnis Bücherliebe und Leni von meine Welten voller Welten gestartet hat. Bei Handlettering der Buchblogger wird es jeden Monat ein Thema geben, zu dem man ein Handlettering gestaltet. Es geht nicht darum das schönste Handlettering zu küren, sondern einfach zwei Hobbys Handlettering und Lesen zu verbinden, ein Miteinander zu schaffen und schöne und interessante Letterings zu zeichnen und anzuschauen.

 

Das Thema im September:

Lettert den Titel eines Buches aus deinem Buchregal neu

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| Bookish DIY| Leseherz

Ich bin in letzter Zeit viel auf Pinterest unterwegs (ihr findet mich dort übrigens unter myheartbeatlife) und ich pinne auch ganz fleißig. Darunter sind unter anderem DIYs. Ich habe dieses DiY also eigentlich von Bine von was eigenes.

Obwohl ich schon lange akzeptiert habe, dass ich mit meinen Händen eigentlich nichts richtig Zustande bekomme, habe ich es mir nicht nehmen lassen, es doch nochmal zu versuchen, etwas zu basteln. Genauer gesagt zu nähen. Denn heute habe ich eine Anleitung für euch, wie ihr ein schönes Leseherzkissen nähen könnt, dass euren Nacken beim Lesen entspannt und auch noch unglaublich süß aussieht.

„| Bookish DIY| Leseherz“ weiterlesen

|Rezension| Flirt mit Nerd von Leah Rae Miller

Verlag: cbt | Taschenbuch | 352 Seiten | 9,99€ (DE)

Inhalt:

Was macht einen eigentlich zum Nerd? Na klar … heimlich Comics lesen im Bett. Zumindest fängt es so an, glaubt Maddie – blond, beliebt und Freundin des heißesten Footballstars der Schule. Manche Dinge bleiben also besser geheim. Das funktioniert auch ganz gut, bis zu dem Tag, als ihr Lieblings-Comic es nicht in ihren Briefkasten schafft. Maddie muss ernsthaft höchstpersönlich in den freakigen Comic-Laden in der Stadt. Wenn das ihre Freundinnen wüssten! Incognito, mit Riesen-Sonnenbrille und Kapuze, trifft sie dort aber Logan, den süßesten, tollsten Nerd überhaupt. Für Maddie beginnt ein verrückter Sommer voller Flirts und Versteckspiele!“

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Flirt-mit-Nerd/Leah-Rae-Miller/cbt/e470447.rhd

Meinung:

Von Flirt mit Nerd erwartete ich nichts Besonderes und erhoffte mir einfach eine süße und erfrischende Liebesgeschichte vorzufinden, die locker leicht für zwischendurch ist.

Maddie ist siebzehn und geht zur High School. Dort ist sie Cheerleaderin, die Freundin des Football-Captains und ziemlich beliebt. Doch im Innern ist sie ein Nerd, liebt Comics und Sciencefiction. Doch diese Seite von ihr soll niemand zu Gesicht bekommen, da sie Angst hat dadurch unbeliebt und schlecht behandelt zu werden. Sie ist sehr unsicher und ihr fehlt jegliches Selbstbewusstsein. Ihren Freund nutzt sie nur als Accessoire und um ihre Tarnung aufrechtzuerhalten lügt sie jeden um sich herum an, sogar ihre Eltern. Als sie Logan begegnet, merkt sie, dass es toll ist einfach sich selbst zu sein. Doch Logan ist ein Nerd und wenn sie mit ihm gesehen werden würde, wäre ihr sozialer Abstieg nicht weit. Außerdem hat sich ja auch noch einen festen Freund, der gerade Urlaub in Florida macht. So verstrickt sie sich also in ein Netz aus Lügen bis sie sich selbst nicht mehr ausstehen kann.

Ich fand Maddie als Protagonistin wirklich kindisch und unreif. Ihre Handlungen waren für mich überhaupt nicht nachvollziehbar und was mich richtig stutzig gemacht hat, war als sie Dinge getan hat, zu denen sie zuvor gesagt hatte, dass sie genau das nicht machen möchte. Allgemein hatte der Charakter für mich ein paar Ungereimtheiten. Ich fand sie unglaublich unsympathisch und vor allem nervig.

Die Story war sehr einfach, überhaupt nichts Besonderes und hatte auch keine Spur von Spannung. Außerdem war alles sehr, sehr Klischeehaft.

Manche Situationen schienen mir nicht ganz durchdacht und viele Lösungen für Probleme fand ich unzureichend und unglaubwürdig . Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das die Lösung des Problems sein sollte. Außer dass ich die Protagonistin schon ziemlich nervig fand, wirkten auch die anderen Charaktere etwas überzogen. Genauso wie die Handlung an sich. Allerdings muss ich sagen, dass es auch ein paar ganz witzige Momente im Buch gab.

Der Schreibstil war sehr schlicht und erinnerte mich oft an eine eher amateurhafte Geschichte auf Wattpad oder ähnliche Plattformen. Die Konversationen waren häufig nicht authentisch und nachvollziehbar. Vieles in dem Buch konnte ich einfach nicht ernst nehmen.

Insgesamt war der Schreibstil nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Fazit:

Flirt mit Nerd ist eine sehr einfache Liebesgeschichte, die in keinster Weise besonders und mit Klischees und fehlender Authentizität überladen ist. Dazu fand ich die Protagonistin sehr kindisch, unsicher und auch nervig. Das Buch konnte mich leider nicht von sich überzeugen und hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

2herz

|Gedankenschnipsel| Mein perfekter Herbsttag

Kürbis-Äpfel-Herbst

An einem Sonntagmorgen wache ich auf und schau aus dem Fenster. In den Straßen hängt dicker Nebel, der sich über den Tag verflüchtigen wird. Nachdem ich mit einer heißen Schokolade und einer Apfel-Zimt-Schnecke in den Tag gestartet habe, ziehe ich mir meinen kuscheligen Strickpullover an und werfe mir meine Übergangsjacke über, bevor ich ins Auto steige und in den nah gelegenen Wald fahre. Das Laub hat sich schon verfärbt und vor mir spielt sich ein unglaublich schönes und buntes Farbenspiel ab. Die Sonne hat den Wettkampf gegen den Nebel gewonnen und strahlt in mein Gesicht. Ich merke, dass heute ein perfekter lauer Herbsttag sein wird. Die Feuchtigkeit des heruntergefallenen Laubes steigt durch die immer stärker werdende Sonne auf gen Himmel und alles riecht nach Holz, feuchtem Laub und Erde. „|Gedankenschnipsel| Mein perfekter Herbsttag“ weiterlesen

|Rezension| Helden des Olymp #5- Das Blut des Olymp von Rick Riordan

Verlag: Carlsen | Hardcover | 528 Seiten| 18,99€ (DE)

 

Klappentext:

„Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Und dieses Blut wollen ihr Percy und seine Freunde auf keinen Fall geben! Doch wie sollen sie gegen die Monsterarmee bestehen? Und wie können sie gleichzeitig den drohenden Krieg zwischen römischen und griechischen Halbgöttern daheim im Camp Half-Blood verhindern? Jetzt geht es um alles …“

Quelle:https://www.carlsen.de/hardcover/helden-des-olymp-5-das-blut-des-olymp/22702

Meinung:

Da ich die Percy Jackson-Reihe abgöttisch liebe und auch die Mythologie total spannend und interessant finde, habe ich auch die „Helden des Olymp“-Reihe sehr gemocht. Nun es ist soweit, ich bin beim letzten Teil der Reihe angekommen und erhoffte mir ein spannendes Finale mit Rick Rordans tollen Schreibstil mit viel Bildhaftigkeit und Witz. Meine Erwartungen an das Buch waren also sehr hoch.

In diesem Band rücken Percy & Anabeth eher in den Hintergrund, denn sie haben keine eigenen Kapitel, die aus ihrer Perspektive geschrieben sind. Vielleicht wollte Rick Riordan damit einen langsamen Abschied von diesen tollen Charakteren ermöglichen, die mir unglaublich ans Herz gewachsen sind. Nichts desto trotz sind die beiden wesentlich für die Geschichte und ausschlaggebend für die Prophezeiung, ihr bekommt also auch noch in diesem Teil eine ordentliche Portion dieses Dreamteams, auch wenn sie keine eigenen Kapitel haben.

Dafür rückt Nico, der Sohn des Hades, in den Vordergrund und viele Teile der Geschichte werden aus seiner Perspektive erzählt. Der von Trauer, Tod und sonstigen negativen Vibes geplagte Halbgott macht in diesem Teil der Reihe eine enorme Entwicklung durch. Er erkennt, dass er nicht ganz alleine ist und Freunde hat, denen er wichtig ist und er wird zumindest etwas glücklicher. Ich verspürte zum ersten Mal wirklich Sympathie mit dem jungen Halbgott. Außerdem gewinnt er in diesem Teil noch mehr an Stärke, so wie es bei Piper, Hazel und Frank schon in den vorherigen Teilen der Fall war. Ich finde, dass man hier zum ersten Mal so richtig seinen enormen Fähigkeiten bewusst wird, die er auch häufig einsetzen muss.

Reyna, Prätorin des römischen Halbgott-Camps, der zwölften Legion rückt in den Vordergrund, denn sie ist sehr wichtig für den Einsatz. Ich lernte viel über ihre Vergangenheit, ihre Stärken und ihren Mut. Reyna ist ein starker Charakter, vor dem ich viel Respekt hatte.

Leo, Sohn des Hephaistos, vermisst Kalypso, in die er sich im vierten Teil der Reihe verliebt hat. Er möchte sie suchen, falls er den Kampf gegen Gaia überleben sollte. Er hat nach wie vor seinen Humor nicht verloren und großes Geschick in Handwerk und Mechanik. Leo tüftelt im Verborgenen einen Plan aus ohne seine Freunde einzuweihen.

Das ist soweit das wichtigste zu den Charakteren des Bandes. Würde ich hier auf jeden Charakter eingehen, würde es die Maße einer Rezension meiner Meinung nach sprengen.

Gaia steht kurz vor dem Erwachen. Die Prophezeiung sagt, dass das Blut des Olymp sie wecken wird. Die Götter sind nach wie vor gefangen in ihrem Zwiespalt zwischen ihrer griechischen und römischen Identität und können deshalb den Helden nur wenig Helfen. Nach der Prophezeiung wird es eine Entscheidung geben: Feuer oder Sturm? Leo oder Jason? Eins steht fest, einer der Helden des Einsatzes wird sterben. Um dies zu verhindern sucht die Besatzung des Schiffes Argo II nach den Zutaten für ein All-Heilmittel, während Nico, Reyna und Trainer Hedge die riesige Staue der Athene nach Long Island bringen müssen, um den Krieg zwischen dem römischen und griechischen Halbgottcamp zu verhindern. Doch es bleiben nur noch wenige Tage Zeit, bevor Gaia alles der Erde gleich machen wird.

Ich habe wie bisher in jedem Percy-Jackson-Buch und Bücher dieser Reihe sehr lange gebraucht, um in die Geschichte und in den Lesefluss zu kommen. Die Geschichte war generell etwas Zäh, da sehr viel auf wenigen Seiten passiert. Ich dachte also immer, wenn schon viel passiert ist, dass ich bestimmt schon mega viel Seiten gelesen habe, um dann festzustellen, das ich nur wenige Seiten weiter bin. Trotz allem wollte ich immer weiter lesen, als ich dann schließlich in das Buch reingefunden hatte und war dann auch im Lesefluss und das Buch wurde zum Page-Turner.

Bei der „Helden des Olymp“-Reihe finde ich nach wie vor großartig, dass es nicht wirklich feste Protagonisten gibt, sondern sich das jedes Mal ändert, wer jetzt im Vordergrund ist und aus wessen Perspektive geschrieben wird, wobei die Geschichte von einem Er-Erzähler geschildert wird. So lernte man wirklich jeden Charakter im Laufe der Reihe sehr gut kennen. Ich finde toll, dass letztendlich jeder der Hauptcharaktere und dieser Geschichte eine enorme Entwicklung gemacht hat und stärker geworden ist.

Der Wechsel der Perspektiven und auch die Spaltung der Geschichte in zwei Handlungen, die an unterschiedlichen Orten stattfinden, erzeugen sehr viel Spannung und zwingen einem geradezu immer weiterzulesen.

Der Humor fehlt natürlich auch in diesem Band nicht. Generell ist es immer witzig wie Rick Riordan die alte mythologische Welt mit der Gegenwart vermischt. Ich lernte so auch mit Spaß wieder viel über die Mythologie.

Rick Riordans Schreibstil ist einfach klasse. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Der Autor spinnt ein Netz mit Hinweisen nicht nur innerhalb des Buches, sondern über die ganze Reihe. Es wird alles immer wieder aufgegriffen. Ich finde, man merkt richtig, dass die Folgebände nicht zwanghaft geschrieben werden, um irgendwie die Reihe fortzuführen und noch mehr Geld daraus zu scheffeln. Sondern es wirkt so, als wäre die ganze Reihe eine zusammenhängende Geschichte, die dann in fünf Teile aufgeteilt werden musste, damit das Buch nicht überdimensionale Ausmaße annimmt.

Das Ende war sehr spannend und auch größtenteils unvorhersehbar. Allerdings ging es mir dann am Schluss ein bisschen zu schnell, was mich etwas enttäuschte.

Fazit:

Der letzte Band der „Helden des Olymp“-Reihe hat meine Erwartungen so ziemlich erfüllt. Ein spannendes Finale, für das ich mir noch ein etwas spektakuläreres Ende gewünscht hätte. Die einzigartigen Charaktere und vor allem das enorme Maß an Spannung schließen die Reihe gelungen ab. Ich bin sehr traurig, dass es nun vorbei ist, freue mich aber auch auf das neue Projekt von Rick Riordan, bei dem es um Apollo gehen wird.

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Connection

 

|Blogparade| Außergewöhnliche Liebesromane by Sophia’s Bookplanet

Ich habe mal wieder eine tolle Blogparade entdeckt auf dem Blog Sophia’s Bookplanet. Bei dieser Blogparade geht es um außergewöhnliche Liebesromane, denn wie oft sucht man nach einer besonderen Liebesgeschichte und bekommt dann doch nur einen Mainstream-Roman mit dem immer selben Schema, das Sophia so treffend zusammengefasst hat: „Mann und Frau treffen sich – Mann oder Frau haben gewisse Probleme – Schwierigkeiten treten auf – Mann und Frau finden doch zusammen“

Und deshalb möchte auch ich den Suchenden helfen und euch drei außergewöhnliche Liebesgeschichten vorstellen. Außerdem bin ich schon gespannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer.

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|Monatsrückblick & Lifeupdate| August 2017

Nachdem es  im Juli keinen Monatsrückblick auf meinem Blog gegeben hat, kommt jetzt ein kleiner Rückblick meines Monats August. Außerdem wollte ich euch auch ein Lifeupdate geben, was so in letzter Zeit bei mir los war.

Um den Monatsrückblick ganz typisch anzufangen, muss ich erstmal darauf hinweisen, dass die Zeit mal wieder unglaublich schnell vergangen ist. Wir haben inzwischen September und als würde der meteorologische Herbstanfang sich gleich bemerkbar machen wollen, sind die Temperaturen in den letzten Tagen um die 15 °C gestürzt. Gestern hatte ich abends echt kurz das Gefühl, als würde es gleich anfangen zu schneien(Kein Scherz). Aber natürlich ist das total übertrieben, mein Körper muss sich nur erstmal auf den Wetterumschwung einstellen.

So das Meckern übers Wetter ist damit jetzt auch abgehakt. Jetzt kommen wir zu den schönen Dingen: Juhu September, der Herbst mit seinem schönen bunten Laub und den tollen Sonnenuntergängen ist nah!

Aber bis es soweit ist, lassen wir den sommerlichen August Revue passieren. „|Monatsrückblick & Lifeupdate| August 2017“ weiterlesen

|Stapel ungelesener Bücher|Mein SUB in Bildern

Vor ein paar Tagen wurde mir das Ausmaß meines persönlichen Chaos in meinem Bücherregal so richtig bewusst. Mein Regal ist vollgestopft bis oben hin, einige Bücher sind zwangsweise übereinander gestapelt und andere habe ich versteckt hinter allen anderen Büchern gefunden.

Da dachte ich mir, dass das doch nicht sein kann. So viele Bücher können das doch nicht sein. Und als ich dann meinen SUB zählte, war das wie ein Schlag ins Gesicht. 41 Subleichen kamen heraus, einige liegen da schon seit Jahren drauf. Bei manchen Büchern, die ich dann in der Hand hielt dachte ich mir sogar, warum habe ich das Buch noch, ich werde es vermutlich nie lesen.

Nun was heißt das für mich: Schneller und mehr lesen? Das schaffe ich einfach nicht mehr. Die Zeit in der ich wöchentlich 1-2 Bücher verschlungen habe, ist einfach vorbei. Sehr schade, aber wahr. Und deshalb muss ich demnächst dringend aussortieren.

Aber vorher bekommt er ihn zusehen. Meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher) in seinem vollen XXL-Ausmaß. Und das noch schön in Bildern verdeutlicht, so richtig in your face. Damit ihr gewarnt seid und nicht den selben Fehler macht. Lasst es nicht so weit kommen! Lasst es für mich, aber vor allem lasst es für die armen Bücher niemals so weit kommen, wie ich es kommen lassen habe.

Ich habe die Bilder in Kategorien eingeteilt, damit ich euch bewusster wird, wie so ein Haufen denn überhaupt zustande kommt.

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