|Travel Diary|Mallorca

Mein Mallorca Urlaub im Mai ist jetzt schon ziemlich lange her, aber ich möchte euch trotzdem noch von meiner Reise erzählen.

Warum nach Mallorca?

Zuerst einmal muss ich euch erklären, warum ich gerade auf Mallorca wollte. So kurz nach dem Abi, wenn alle anderen große Reisen planen nach Australien, Bali, Neuseeland und wer weiß wohin es noch meine Mitschülerinnen verschlagen hat. Aber ich wollte „nur“ nach Mallorca.

Alles begann vor gefühlt ewig vielen Jahren, als ich noch ein Kind war und zum Einschlafen jeden Tag Hörspiele gehört habe. Darunter auch Hanni&Nanni und meine lieblings CD war die, wo Hanni und Nanni nach Mallorca reisen. Seitdem hatte ich den Traum irgendwann nach Mallorca zu fliegen und es hat bis zu meinem Schulabschluss gedauert, mir meinen Traum zu erfüllen.

Bucht-Mallorca

Planen, planen, planen

Und natürlich war ich nicht alleine. Ich habe meinen Freund mitgenommen, der schon öfter in Mallorca war und sich schon ein bisschen dort auskennt.

Es war mein erster richtiger Urlaub ohne Eltern. Wir haben alles ohne Unterstützung unserer Eltern geplant. Haben Angebote verglichen und schließlich im Reisebüro gebucht. Haben organisiert, dass uns obwohl wir noch unter 21 sind ein Auto zur Verfügung steht.

Ich habe Blogs, Websiten und Pinterest durchforstet nach Zielen, die ich unbedingt sehen wollte und geplant wie wir alles unter einen Hut bekommen, auch weil wir nur drei Tage das Auto hatten.

Und dann gings los!

Flugzeug-Mallorca

Wir sind ganz früh morgens geflogen, sodass wir mittags in unserem Hotel waren.
Wir haben schnell gemerkt, dass unser Hotel wohl eher von Senioren gebucht wird, aber das hat uns nicht weiter gestört. Auch die etwas altmodische und rustikale Einrichtung hatte irgendwie was. Unser Zimmer war schön und sauber. Wir hatten sogar eine Badewannendusche und einen Balkon von dem wir auf den Pool des Hotels schauen und auch ein bisschen das Meer sehen konnten.

Sobald wir unsere Koffer abgeladen und uns etwas sommerlicheres angezogen hatten, sind wir durch Paguera, der Ort in dem unser Hotel war, gelaufen und natürlich auch am Strand entlangspaziert und haben unsere Füße das erste Mal im Jahr in Salzwasser gebadet. Ihr müsst wissen: Ich liebe das Meer!

Deshalb sind wir schnell zurück zum Hotel, der Strand war gerade mal vielleicht 3 Minuten zu Fuß weg, und haben unsere Badesachen angezogen. Zurück am Strand sind wir gleich ins Wasser. Es war sehr kühl, aber das war uns egal. Als wir wieder am Hotel waren, sind wir dann noch in den Pool gehüpft bevor es Abendessen gab.

 

Bustrip nach Palma de Mallorca

Am nächsten Tag sind wir gleich nach dem Frühstück mit dem Bus nach Palma de Mallorca gefahren. Wir haben ein bisschen die Stadt besichtigt, waren shoppen und sind um die Kathedrale herumgelaufen. Mein Freund war besonders begeistert von einem Geschäft, das ganz viel Lego verkauft hat. Wir haben es in einer unterirdischen Passage entdeckt.

Kathedrale Palma de MallorcaGasse-palma de MallorcaPalma de Mallorca

 3 Tage Roadtrippin‘

Am dritten Tag haben wir unser „Hubberle“, unseren Mitwagen bei Europcar abgeholt. Es war viel besser als wir uns erhofft haben. Wir dachten als „Fahranfänger“ bekommen wir irgendeine Schrottlaube, aber das war nicht so. Ein fast neuer Opel Corsa mit ganz wenigen Kilometern hat uns die nächsten drei Tage begleitet und ist uns richtig ans Herz gewachsen.

Opel Corsa

Nachdem wir das Auto abgeholt haben, sind wir zunächst nach El Arenal zum Ballermann gefahren. Ich war allerdings nicht so begeistert davon. Ich habe mir den Strand irgendwie schöner vorgestellt und der Megapark, in dem wir kurz waren, war jetzt auch nicht mein Highlight. Könnte natürlich auch daran liegen, dass wir am helllichten Tag und außerhalb der Saison dort waren. Wir sind die ganze Promenade entlang gelaufen, bis zu einem total süßen Bistro, das im 50er- Jahre Stil eingerichtet war. Dort habe ich ein Frozen Yogurt von Danone mit Mango und Minioreos gegessen (Yummy!).

Strand-El ArenalBistro-50er-El Arenal

Dann sind wir weitergefahren. Unser Ziel war der Naturstrand Es Trenc. Da ich nicht die beste Beifahrerin was Navigation angeht bin, hatten wir echt eine interessante Route. Die Parkgebühren waren uns dann allerdings zu teuer dafür, dass wir ja noch weiterfahren wollten. Also haben wir uns im Naturschutzgebiet ein schönes Plätzchen gesucht und gepicknickt.

Schließlich sind wir weitergefahren bis an die Ostküste zu Cala Llombards. Wie gesagt in Navigation bin ich eine Niete und deshalb sind wir erstmal bepackt mit Sonnenschirm und unseren Badesachen ganz munter auf der Suche nach dem Strand einem Abgrund entgegengelaufen. Die Aussicht war toll, aber kein Strand in Sicht. Dann sind wir durch den ganzen Ort gegurkt, sind an einen weiteren Abgrund gelandet und schließlich hat uns eine freundliche deutsche Backpackerin gesagt, wo wir hinmüssen.

Wie dem auch sei, das Suchen hat sich gelohnt. Die Bucht und der Strand waren wunderschön. Ein ganz klares Highlight des Urlaubs.

Cala Llombards-Mallorca-BuchtCala Llombards-Mallorca

Das war ein vollgepackter, aufregender und schöner Tag. Wir waren viel mit dem Auto unterwegs, aber es hat sich gelohnt.

Mallorca Roadtrip
Pin it! 🙂

Am Donnerstag sind wir auf die andere Seite der Insel gefahren zum Cap Formentor. Die Strecke an sich war schon beeindruckend. Oben angekommen ist ein schöner Leuchtturm und eine Aussichtsplattform, von dem wir einen tollen Ausblick hatten.

Cap Formentor-MallorcaCap Formentor-LeuchtturmCam Formentor

Danach sind wir noch nach Alcudía gefahren, aber als wir kurz an der Strandpromenade entlanggelaufen sind, waren wir uns einig, dass wir lieber zurückfahren und noch etwas Zeit im Hotel verbringen wollen. Nach einem schnellen Imbiss (Döner *-*) ging es dann also zurück „nach Hause“.

Am fünften Tag unserer Reise, der gleichzeitig mein 19. Geburtstag war, sind wir wieder fast bis auf die andere Seite der Insel gefahren zu Sa Calobra in die Schlucht Torrent de Pareis. Wir hatten leider einen sehr windigen Tag erwischt und das Meer war etwas unruhig, weshalb es auch nicht so klar war, wie es mein Freund in Erinnerung hatte. Mein Onkel hat mir erzählt, dass das Wasser dort normalerweise so klar ist, dass man meint, dass die Schiffe, die in der Bucht liegen zu schweben scheinen.

Obwohl es also viel zu kalt war zum Schwimmen gehen, war es trotzdem schön dort und wiedermal war die Fahrt an sich schon die Reise wert, weil die Strecke wirklich sehr schön ist.

Torrent de Pareis-Sa CalobraTorrent de Pareis-Tunnel

Nach dem Abendessen im Hotel sind wir noch zu einer unglaublich schönen Strandbar in Paguera gelaufen und haben zur Feier meines Geburtstags Cocktails getrunken.

Ein paar entspannte Tage

Am nächsten Morgen mussten wir uns leider von unserem „Hubberle“ verabschieden.

Die letzten Tage unseres Urlaubs haben wir in Paguera verbracht. Wir haben ein bisschen im Hotelzimmer gechillt, waren am Pool und am Strand und sind abends durch das Städtchen gebummelt.

Insgesamt war es eine sehr schöne Reise und Mallorca, ich komme gerne wieder!

Grüne Bucht

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6 Kommentare zu „|Travel Diary|Mallorca

  1. Toll, da sieht man das Mallorca eigentlich nicht „Ballermann“ ist, sondern viel schöner. Ich war leider noch nie dort, muss aber unbedingt hin. Als Kind waren wir immer auf Menorca die Nachbarinsel. Die ist auch eine Reise wert.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja der Ballermann kann sicher auch schön sein, wenn man eben Lust auf feiern hat. Aber ich war eher an dem Land selbst, der Natur und der Kultur interessiert. Mallorca ist einfach eine tolle Insel zum bereisen und Urlaub machen, auch weil sie so vielfältig ist. Man sollte sich also nicht von dem Party-Image abschrecken lassen.
      Menorca würde mich auch mal Interessieren 🙂

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