|Stapel ungelesener Bücher|Mein SUB in Bildern

Vor ein paar Tagen wurde mir das Ausmaß meines persönlichen Chaos in meinem Bücherregal so richtig bewusst. Mein Regal ist vollgestopft bis oben hin, einige Bücher sind zwangsweise übereinander gestapelt und andere habe ich versteckt hinter allen anderen Büchern gefunden.

Da dachte ich mir, dass das doch nicht sein kann. So viele Bücher können das doch nicht sein. Und als ich dann meinen SUB zählte, war das wie ein Schlag ins Gesicht. 41 Subleichen kamen heraus, einige liegen da schon seit Jahren drauf. Bei manchen Büchern, die ich dann in der Hand hielt dachte ich mir sogar, warum habe ich das Buch noch, ich werde es vermutlich nie lesen.

Nun was heißt das für mich: Schneller und mehr lesen? Das schaffe ich einfach nicht mehr. Die Zeit in der ich wöchentlich 1-2 Bücher verschlungen habe, ist einfach vorbei. Sehr schade, aber wahr. Und deshalb muss ich demnächst dringend aussortieren.

Aber vorher bekommt er ihn zusehen. Meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher) in seinem vollen XXL-Ausmaß. Und das noch schön in Bildern verdeutlicht, so richtig in your face. Damit ihr gewarnt seid und nicht den selben Fehler macht. Lasst es nicht so weit kommen! Lasst es für mich, aber vor allem lasst es für die armen Bücher niemals so weit kommen, wie ich es kommen lassen habe.

Ich habe die Bilder in Kategorien eingeteilt, damit ich euch bewusster wird, wie so ein Haufen denn überhaupt zustande kommt.

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|Rezension| The sun is also a star von Nicola Yoon

Verlag: Dressler | Hardcover | 400 Seiten | 19,99 € (DE)

 

Inhalt:

„Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Eine besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für junge Frauen!“

Quelle: http://www.dressler-verlag.de/buecher/jugendbuecher/details/titel/3-7915-0032-5/23422/33803/Autor/Nicola/Yoon/The_Sun_is_also_a_Star._.html

Meinung:

The sun is also a star, habe ich am Welttag des Buches gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Da es auf Instagram ziemlich gehyped wurde, war ich sehr neugierig auf das Buch und wollte mir eine eigene Meinung bilden. Der Klappentext hat mich eigentlich nicht so sehr angesprochen, weshalb meine Erwartungen sich in Grenzen hielten.

Daniel ist ein junger Koreaner, der in New York lebt. Seine Eltern besitzen einen Afroshop und erwarten von Daniel, dass er wie sein Bruder Medizin studiert und das auf Yale. Daniel interessiert sich aber eigentlich viel mehr für Gedichte, schreibt selbst welche und würde am liebsten Dichter werden. Die Kapitel, die in seiner Sicht geschrieben sind, haben alle eine Überschrift wie es Titelstorys in Zeitungen normalerweise haben. Daniel glaubt an das Schicksal und an die wahre Liebe. Er ist sehr romantisch und emotional.

Natasha kommt ursprünglich aus Jamaika, ihre Familie lebt schon lange illegal in Amerika, da ihr Vater Schauspieler werden wollte. Leider mit wenig Erfolg, weshalb die Familie sehr arm ist. Wegen eines Vorfalls, muss die Familie noch heute auswandern, was Natasha auf jeden Fall verhindern möchte. Sie ist wütend auf ihren Vater, den sie früher über alles geliebt hat. Ihre Leidenschaft gilt der Physik und der Astrologie. Generell setzt sie alles auf die Wissenschaft, glaubt weder an die Liebe noch an Schicksal, da es nicht messbar ist und alles nur Zufälle sind.

Das Buch wird auch in den Sichten von den Nebenpersonen geschrieben und es werden immer wieder Hintergrundgeschichten eingeworfen, wodurch kaum etwas für den Leser verborgen bleibt und er alle Zusammenhänge nach und nach erkennen kann.

Die Charaktere im Buch sind einzigartig und individuell und hauchen der Geschichte viel Leben ein.

Natasha soll mit ihrer Familie noch heute Abend das Land verlassen. Daniel hat ein Vorstellungsgespräch für eine Empfehlung für das College Yale, auf das er eigentlich gar nicht gehen will. Die beiden treffen in New York aufeinander, zwei Kontrahenten mit total unterschiedlichen Vorstellungen von dem Leben und der Liebe. Aber Daniel erkennt, dass Natasha etwas ganz besonderes ist und möchte, dass sie sich in ihn verliebt. Er weiß nur nicht, dass er dafür nur einen Tag Zeit hat.

The sun is also a star ist eine Geschichte über die Liebe und die Zusammenhänge der Welt.

Das Buch ist wirklich sehr besonders mit seinen verschiedenen Sichten, kurzen Kapiteln und kleinen Geschichten. Es wird viel Abwechslung geboten.

Die Autorin hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und muss einiges an Recherchearbeit in das Buch gesteckt haben und es hat sich gelohnt. Das Buch ist spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig lesbar. Ich hatte immer Lust an dem Buch weiterzulesen. Die Geschichte hat mich emotional berührt und die Theorien, die während der Handlung aufgestellt werden haben mir sehr gut gefallen. Ich habe sehr gerne weiter über diese Theorien nachgedacht und mir hat der tiefere Sinn und die Message des Buches unglaublich gut gefallen.

Im Laufe der Geschichte erkennt man auch immer mehr den Sinn des Covers, was ich sehr gut fand, denn das Cover fand ich am Anfang etwas merkwürdig und ich wusste nicht so ganz, was ich damit anfangen soll.

Ein Buch über die Liebe: Ist es Schicksal, sogar ein Wunder oder doch alles wissenschaftlich erklärbar, alles nur Biochemie und Evolutionsbedingt?

Eine wirklich sehr interessante Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat und die ich nachdem ich das Buch zugeklappt habe, noch nachwirken lassen musste. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn noch ein wenig mehr Humor ins Spiel gebracht worden wäre, aber rundum war es ein sehr schönes Leseerlebnis.

Das Ende ist relativ offen und lässt Freiraum für die eigene Fantasie, sodass man sich quasi ein eigenes Ende im Kopf schreiben kann.

Fazit:

Das Buch hat mich sehr überrascht und alle meine Erwartungen übertroffen. Eine total berührende und auch irgendwie poetische Geschichte zum Grübeln und Mitfühlen. Etwas ganz Besonderes mit außergewöhnlichen Charakteren und einem anderen Aufbau, als man es sonst gewohnt ist. Eine absolute Leseempfehlung!

 

5herz

|Challenge| LoveAroundTheWorld Challenge by lifewithSaskia

 

Hallo meine Lieben!

Zuerst einmal fühlt euch ganz fest geknuddelt und gedrückt, denn heute geht es um Liebe.

Die liebe Saskia von lifewithSaskia hat sich die LoveAroundTheWorld Challenge überlegt, in der es ganz einfach darum geht Liebe zu verbreiten und damit einen kleinen Teil beizutragen, unsere Welt zu einem schöneren Ort zu machen. Und sie hat mich auch nominiert mitzumachen.

Mehr über die Challenge erfahrt ihr in ihrem Blogpost.

latw21

Ich möchte hier festhalten, dass es viele Arten von Liebe gibt.

Zuerst denkt man vermutlich an die romantische und vielleicht auch sexuelle Liebe, aber auch an die Liebe, die man in der Familie spürt, bekommt und gibt.

Dann denke ich noch an die Freundschaft, auch eine Art von Liebe und natürlich auch allgemein an die Nächstenliebe, die für gegenseitigen Respekt und Zuneigung steht.

Und dann auch noch eine ganz wichtige Art von Liebe: die Selbstliebe.

Wahrscheinlich gibt es noch eine Reihe an anderen Arten von Liebe. Feststeht: Der Mensch braucht Liebe, egal welche Art.

Über die Liebe gibt es Millionen Lieder, Filme und Bücher. Alle Welt spricht über sie.

Wenn man mich fragen würde, wie sich Liebe anfühlt würde ich antworten, dass es ein positives Gefühl ist. Wenn ich liebe und geliebt werde, bin ich glücklich. Liebe fühlt sich warm an und geborgen. Sie kann sich wie Freiheit anfühlen, wie fliegen, aber auch wie wurzeln schlagen und nach Hause kommen.

Was würdet ihr antworten?

Liebe ist das schönste und tollste Gefühl der Welt und jeder sollte eine Portion davon abbekommen und daran erinnert werden, dass er geliebt wird. Deshalb habe ich mir überlegt, wie man ganz leicht etwas Liebe verteilen könnte. Und zwar mit Komplimenten. Jeder freut sich doch über ein Kompliment und ich könnte euch jetzt hier Seitenweise mit Komplimenten überschütten, aber ich denke noch schöner ist es, selbst Liebe zu verschenken und deshalb habe ich euch einen Abreißzettel mit Komplimenten gemacht. Ihr könnt die Zettel abreißen und dem Menschen geben, von dem ihr glaubt, dass ihm ein Kompliment gut tun würde oder an einen Menschen, dem ihr schon lange genau das, was auf dem Zettel steht sagen wolltet, es aber bisher nicht gemacht habt.

VerschenkeKomplimente!

Ihr könnt jetzt einfach auf den Link klicken, euch den Abreißzettel ausdrucken und los geht’s. Verbreitet Liebe, verschenkt Komplimente!

Komplimente zum Ausdrucken

Abreißzettel Komplimente

außerdem nominiere ich:

Lisa-Marie von Chaosmariechen

Miriam von Poesiegeklecker

Mona von Tintenhain

Lagoona von Lagoonadelmar

Julia von Weltentaucherin

Nadine von Hunderttausend Bücher

Patricia von FiktiveWelten

|Travel Diary|Mallorca

Mein Mallorca Urlaub im Mai ist jetzt schon ziemlich lange her, aber ich möchte euch trotzdem noch von meiner Reise erzählen.

Warum nach Mallorca?

Zuerst einmal muss ich euch erklären, warum ich gerade auf Mallorca wollte. So kurz nach dem Abi, wenn alle anderen große Reisen planen nach Australien, Bali, Neuseeland und wer weiß wohin es noch meine Mitschülerinnen verschlagen hat. Aber ich wollte „nur“ nach Mallorca.

Alles begann vor gefühlt ewig vielen Jahren, als ich noch ein Kind war und zum Einschlafen jeden Tag Hörspiele gehört habe. Darunter auch Hanni&Nanni und meine lieblings CD war die, wo Hanni und Nanni nach Mallorca reisen. Seitdem hatte ich den Traum irgendwann nach Mallorca zu fliegen und es hat bis zu meinem Schulabschluss gedauert, mir meinen Traum zu erfüllen.

Bucht-Mallorca

Planen, planen, planen

Und natürlich war ich nicht alleine. Ich habe meinen Freund mitgenommen, der schon öfter in Mallorca war und sich schon ein bisschen dort auskennt.

Es war mein erster richtiger Urlaub ohne Eltern. Wir haben alles ohne Unterstützung unserer Eltern geplant. Haben Angebote verglichen und schließlich im Reisebüro gebucht. Haben organisiert, dass uns obwohl wir noch unter 21 sind ein Auto zur Verfügung steht.

Ich habe Blogs, Websiten und Pinterest durchforstet nach Zielen, die ich unbedingt sehen wollte und geplant wie wir alles unter einen Hut bekommen, auch weil wir nur drei Tage das Auto hatten.

Und dann gings los!

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|Rezension| Maybe Someday von Colleen Hoover

Verlag: dtv | Broschur | 432 Seiten | 12,95 € (DE)

Inhalt:

„Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.“

Meinung:

Ich bin ja ein totaler Fan von Colleen Hoover und bin gerade dabei alles von ihr zu lesen. Maybe Someday war jetzt auch endlich dran. Es hat mich schon längere Zeit in den Buchgeschäften angelächelt und der Inhalt hörte sich vielversprechend an. Ich versprach mir vom Klappentext eine erfrischende Liebesgeschichte für zwischendurch. Ich erwartete also nicht die mega mitreißende Story, sondern einfach eine schöne und leichte Geschichte. Und da es dann auch noch um Musik geht, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Sydney wurde von ihrem Freund und dazu noch von ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin betrogen. Sie studiert Musik, obwohl ihre Eltern das nicht unterstützen, da sie für ihre Tochter das Jurastudium vorgesehen hatten. Sie ist eine liebenswürdige Protagonistin. Ich konnte stets ihre Gedanken nachvollziehen und ihre Gefühle verstehen.

Ridge ist ein herzensguter und aufopfernder Charakter. Obwohl er in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist, hat er seinen Humor nicht verloren. Er schreibt Songs für seine Band und wohnt in einer WG.

Die anderen WG-Mitbewohner lernt man ebenfalls gut kennen und sie machen die Geschichte noch einen ticken lebendiger und lustiger.

Als Sydney an ihrem Geburtstag herausfindet, dass ihr Freund sie mit ihrer Mitbewohnerin betrügt, weiß sie nicht wohin und flüchtet sich zu dem süßen Nachbarn Ridge, den sie schon öfter beim Gitarrespielen auf seinem Balkon beobachtet hat. Er bietet ihr an in der WG zu wohnen. Im Gegenzug dafür soll sie mit ihm zusammen Songs für die Band schreiben, da Ridge eine fiese Schreibblockade hat.

Obwohl Ridge in einer glücklichen Beziehung ist und Sydney noch mit ihrem Trennungsschmerz zu kämpfen hat, kommen die beiden sich näher. Sie kämpfen mit aller Gewalt gegen ihre Gefühle, aber manchmal gewinnt das Herz dann doch über den Kopf und trotzdem wissen sie, dass sie das nicht zulassen dürfen.

Am Anfang war die Geschichte noch etwas flach und langatmig. Ich habe etwas länger gebraucht, um mich richtig hineinzulesen und zu -fühlen. Dann wurde es immer witziger und ich kam richtig in den Lesefluss. Maybe someday war ab da ein richtiger Page-turner und vor allem auch emotional.

Jedoch fand ich manche Situationen etwas zu emotional und dramatisch aufgebauscht. Ich fand es ab und zu auch etwas zu kitschig.

Dadurch, dass die Geschichte wieder in zwei Sichten geschrieben wurde, wie man es schon von Colleen Hoover kennt, konnte man sich in beide Protagonisten hineinversetzen und hat ihren Zwiespalt richtig mitfühlen können.

Das Besondere war, dass die Songtexte, die die beiden schreiben wirklich im Buch auch abgedruckt sind und sie individuell zu den Situationen passen. Colleen Hoover hat sich dabei viel Mühe gegeben. Die Texte sind in Englisch und wurden damit nicht übersetzt, was ich gut finde, da man sicher in der Übersetzung andere Wörter und Redewendungen hätte nutzen müssen und dann viel Bedeutung verloren gegangen wäre.

Ein weiteres tolles Special: Man kann sich die Songs tatsächlich auch im Internet anhören.

Das Ende fand ich etwas zu langgezogen, es hätte einfach etwas kürzer ausfallen können. Aber das abschließende Finale war trotzdem sehr schön und berührend.

Fazit:

Maybe Someday ist eine schöne mit etwas Dramatik und Kitsch behaftete Liebesgeschichte. Colleen Hoovers Schreibstil hat mich mal wieder begeistert, ich konnte mitfiebern und es war oft einfach herzzerreißend.

 

3,5herz

 

|Rezension| Siren von Kiera Cass

Verlag: S. Fischer Verlage | Paperback | 368 Seiten |(D) 12,99€

 

Inhalt:

„Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.“

Meinung:

Also zuerst einmal finde ich ja die Namen sehr gewöhnungsbedürftig. Zwar sehr außergewöhnlich, aber doch etwas schwer bekömmlich und ich wusste oft nicht, wie man die Namen aussprechen soll. Noch dazu bleiben sie nicht lange im Gedächtnis.

Die Idee des Buches finde ich sehr ansprechend, aber an der Umsetzung haperte es ein wenig. Die Geschichte war anfangs sehr flach und das ganze Buch sehr langatmig. Zwischen der Handlung, die über mehrere Jahre verlief waren Pausen und Unterbrechungen, in denen irgendwie nichts passierte. Ich denke wenn das ganze in einem kürzeren Zeitraum stattgefunden hätte, wäre es vielleicht besser gewesen.

Ich mochte die ersten Begegnungen von Kahlen und Akinli und fand sie auch sehr süß, aber mir wurde es dann doch etwas zu schnell zu ernst. Das wirkte auf mich leider gar nicht authentisch und war etwas extrem für meinen Geschmack.

Es gab auch einige spannende Passagen, die mir gut gefielen und auch das Ende war nicht ganz zu durchschauen, weshalb ich es ziemlich gut fand.

Einige Details der Geschichte waren mir etwas schleierhaft und kamen mir unlogisch vor.

Trotz allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Ich hatte oft Lust nach dem Buch zu greifen und weiterzulesen, wie schon lange bei keinem anderen Buch mehr. Es war ein richtiger Page-Turner. Ich konnte auch immer längere Zeit und kontinuierlich lesen. Also trotz eher flacher Handlung, hat mich der Schreibstil gepackt. Das hat das Buch dann doch noch gerettet.

Fazit:

Ein Fantasy-Roman mit einer guten Idee, aber einer etwas schwachen Umsetzung. Der tolle Schreibstil von Kiera Cass reißt es allerdings raus, sodass das Buch eine schöne Geschichte für zwischendurch ist, die man schnell lesen kann.

3,5herz