|Rezension| Hundekuchen zum Frühstück von Elsa Watson

Verlag: weltbild / blanvalet | 416 Seiten | Taschenbuch| 8,99€(D)

Inhalt:

„Jessica ist verzweifelt, denn mangels Kundschaft steht ihr Café vor der Pleite. Der Grund: In ihrer hundeverrückten Stadt ist sie als »Hundehasserin Nummer Eins« verschrien. Nur der attraktive Tierarzt Max kauft noch seinen Kaffee bei ihr, obwohl sie sich nie traut, ihm in die Augen zu sehen. Im Versuch, der Stadt ihre Hundeliebe zu beweisen, rettet sie einen Streuner. Doch prompt wird das ungleiche Paar vom Blitz getroffen – und als Jessica wieder zu sich kommt, hat sie vier Pfoten, eine feine Nase und zottiges Fell. Sie steckt fest im Hundekörper, und der Tierarzt steht vor der Tür …“

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Hundekuchen-zum-Fruehstueck/Elsa-Watson/Blanvalet-Taschenbuch/e397676.rhd

Meinung:

Jessica hängt sehr an ihrem Café und würde alles tun, um es zu retten. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter weggeben und wuchs in mehreren Adoptivfamilien auf. Jessica hat es dich schon seit längerem in ihren treuen Kunden, den gut aussehenden Tierarzt Dr.Max verguckt und verliebt sich auch später als Hund in ihn. Obwohl sie große Angst vor Hunden hat, gewöhnt sie sich schnell an ihr Hundeleben. Dabei verliert sie nie ihr Ziel aus den Augen, nämlich für ihr Café zu werben und versucht alles Hundemögliche, um ihr Café zu retten.

Zoë ist ein aufgeweckte und lebensfrohe Hündin, die sich verlaufen hat. Als sie zum Mensch wird muss sie erstmal lernen, dass Menschen es nicht gerne sehen, wenn sie sich wie ein Hund benimmt. Zoë versucht alles Mögliche, um nach Hause zu kommen und die Aufmerksamkeit ihrer Familie zu erlangen. Während der Zeit, in der Zoë und Jessica gemeinsam ihr Abenteuer bestreiten, wachsen sie sich gegenseitig ans Herz.

Zuerst einmal muss ich loswerden, dass wenn ich im Urlaub nicht eine unglaubliche Langeweile gehabt hätte, dieses Buch aufgrund des Klappentextes niemals in die Hand genommen hätte. Die Idee kam mir im aller ersten Moment doch ziemlich absurd vor, aber das Buch hat mich überrascht. Es hat mir tatsächlich richtig gut gefallen und es war viel besser als erwartet.

Die abwechselnden Sichten von Zoë und Jessica zeigten verschiedene Geschehnisse zur selben Zeit, wodurch ich eine umfassende Einsicht in die Geschichte hatte und auch mehr Abwechslung geschaffen wurde.

Ich fand es oft sehr lustig, vor allem wenn sich Zoë als Mensch wie ein Hund benimmt.

Es war unglaublich interessant die Protagonistinnen zu begleiten und ich fühlte oft richtig mit ihnen. Ihre Gefühle waren nachvollziehbar und die beiden waren mir sehr sympathisch.

Jedoch fand ich die Handlung trotz allem etwas seltsam und es erinnerte mehr an ein Kinderbuch, auch wegen des verspielten Charakters von Zoë.

Fazit:

Eine sehr lustige Geschichte für Hundeliebhaber über eine besondere Freundschaft, die besser ist als man vielleicht erwartet. Mit den sympathischen Charakteren hat man ein durchgängiges Lesevergnügen.

4herz

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