|Wochenrückblick|In jedem Ende liegt ein neuer Anfang

 

In der letzten Woche ist viel passiert: Übernachtung in der Schule und Abistreich, eine Abschiedsparty von allen Schülern im Schulhof mit tollem Wetter und geilem DJ, Abiturzeugnisverleihung, Abiball von meinem Freund und mein Abiball. Was zieh ich an? Wie schminke ich mich? Wie zum Teufel mache ich meine Haare, wenn sonntags kein Friseur offen hat?
Offen gesagt, ich war total gestresst und hatte eigentlich gar keine Zeit um zu realisieren, dass es jetzt wirklich vorbei ist.
Immerhin 12 ½ Jahre meiner Schulzeit sind jetzt rum. Und 8 ½ davon war ich auf meiner Schule, die mir – ich weiß, ich kann es kaum selbst glauben – total ans Herz gewachsen ist. Nicht nur meine Mitschüler, die übrigens alles Mädchen waren, sondern auch die alten Gebäude und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe und sogar der ein oder andere Lehrer. Ich werde das alles vermissen. Nicht die Hausaufgaben und das Lernen, aber alles drumherum eben.
Ich bin damals als einzige aus meiner Grundschule auf die Mädchenschule gegangen und ich habe es nie bereut. Eine Menge Reisen durfte ich mit meiner Schule erleben: Englandaustausch, Französischaustausch, Berlin, München, Snowboarden und Segeln. So schöne Erinnerungen, die ich hoffentlich nie vergessen werde.
Jetzt, wo alles vorbei ist, spüre ich in mir einen Zwiespalt. Ich weiß nicht, ob ich Angst haben oder mich freuen soll.
Einerseits habe ich Angst vor dem Erwachsenwerden und davor total selbstständig werden zu müssen. Andererseits freue ich mich auch darauf, endlich meinen Weg gehen zu dürfen.
Ich freue mich auf die freie Zeit, die ich jetzt zu genügen haben werde, aber ich bin auch schon gespannt auf mein duales Studium, das im Oktober beginnen wird.
Jedoch  mache ich  mir auch Sorgen, ob ich alle Aufgaben bewältigen kann und allen Anforderungen gewachsen bin.
Aber ich habe jetzt auch so viele Möglichkeiten, ich werde neue Ziele haben und vielleicht auch ein wenig reifer werden zu einem, nicht neuen, aber upgedateten Ich.
Es werden sich mir womöglich viele neue Wege eröffnen und ich hoffe, ich werde mich für den richtigen entscheiden.
Allem in Allem habe ich es einfach immer noch nicht kapiert, dass jetzt ein ganz wichtiger Teil meines Lebens vorbei ist und ich denke das wird auch noch ein wenig dauern, aber ich fühle mich bereit ins kalte Wasser geschmissen zu werden und endlich das Leben zu spüren.

Wie habt ihr euch gefühlt, als eure Schulzeit zu Ende war oder habt ihr sogar noch euren Schulabschluss vor euch?

 

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3 Kommentare zu „|Wochenrückblick|In jedem Ende liegt ein neuer Anfang

  1. Hey Pascale 🙂
    So ein schöner Beitrag! Ich schreibe am 3. Mai mein Mathe Abi…mir graut davor. Naja, ich kann’s ja eh nicht ändern hihi
    Ich kann dich absolut verstehen. Bin ein ziemlich melancholischer Mensch und ich weiß, dass ich meine Schulzeit vermissen werde. Vielleicht nicht alles, aber einiges sicherlich. Das hätte ich noch vor ein paar Monaten nie gedacht!
    Liebe Grüße,
    Emily

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